Goldene Nase

Da schrieb ich vor einigen Tagen hier noch über das Geschäft zur Gewinnmaximierung unter Heimbetreibern, da gestern am 18.7.2017 in DIE WELT ein dazu passender Artikel, der meine fiktive Unternehmensgründung und die Behauptungen darin bestätigt. In dem Text mit der Überschrift: „Pflegeimmobilien als Kapitalanlage immer wichtiger“ geht es genau um das Thema. Allerdings werden die Tochterunternehmen, die im Hintergrund „mitlaufen“ nicht aufgeführt. Es gibt sie aber.

(…)
Kein Wunder also, dass 2016 der Markt für Pflegeimmobilien einen fulminanten Rekord erwirtschaftet hat. Mit Transaktionen von rund drei Milliarden Euro übertraf das Gesamtinvestment die Ergebnisse des Vorjahrs um etwa 255 Prozent. Knapp zwei Drittel des Volumens stammte dabei von ausländischen Investoren.
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So umfasste allein der Erwerb eines Pflegeheim-Portfolios mit 68 Heimen durch die Primorial REIM aus Frankreich einen Wert von etwa einer Milliarde Euro. Den zweiten Platz belegen Investoren aus Belgien, die einen Anteil von neun Prozent an den Transaktionen verbuchen konnten.
(…)
Realistisch sei für dieses Jahr laut unterschiedlicher Experten eine Summe, die über einer – aber deutlich unter drei Milliarden Euro liegen könne. Denn der Aufbau solcher Immobilien-Pakete bis zum Angebot auf dem Markt kann sich über mehrere Jahre hinziehen.
(…)

Wenn Pflegeimmobilien ein solches Geschäft sind, warum ist dann kein Geld für Pflegekräfte da? Vielleicht ist es ja deshalb gerade lukrativ.

Heftig.

In diesem Sinne

Eure

Frau Sofa

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