Die Diskussion „Pflegekammer“

wird seitens der Kammer-Gegner obstrus. Sie nimmt meiner Meinung nach eine Form an, die perverser nicht sein kann.

Am 27.4.2019 fand in Cloppenburg eine winzige Demonstration gegen die Pflegekammer Niedersachsen statt. Veranstalterin war laut FB Sandra Barth.

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Zahlreich? Okay… die Bilder zeigen zwar das Gegenteil. Aber das soll nicht das Thema dieses Beitrages sein. Thema soll sein, mit welchen verachtenswerten Argumenten, auch unter Anwesenheit der Partei „Die Linke“ hier gegen das wichtige Konstrukt „Pflegekammer“ agiert.

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Die Screenshots, die ich verwende, sind HIER auf Facebook öffentlich einsehbar, wie man unschwer an dem „World-Icon“ unter dem Namen des Erstellers des Posts erkennen kann.

Meine Meinung ist klar und eindeutig: ich bin für die Errichtung von Pflegekammern. Auch wenn dieses Instrument, das eine absolute Chance ist, unseren Berufsstand aufzuwerten und zu qualifizieren, was sich auch monetär in jedem Geldsäckel niederschlagen wird, derzeitig noch nicht ausgereift ist, müssen wir Pflegefachkräfte die Chance ergreifen und uns einsetzen. Und dies mit Vehemenz und ohne „wenn oder aber“.

Klar, nicht jede Pflegekammer ist ohne Anlaufschwierigkeiten entstanden. Ich gehe aber davon aus, dass, nachdem man die bereits existierende Pflegekammern mehr oder weniger leise auf Fehler aufmerksam gemacht hat, sich das unter den anderen Komitees herumgesprochen hat, diese Fehler auf keinen Fall zu wiederholen.

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Ich nenne das „Anlaufschwierigkeiten“, die größtenteils aus Naivität, Unwissenheit, blindem Aktionismus und ähnlichem entstanden sind.
Diese Probleme aber rechtfertigen für mich auf keinste Weise Transparente wie diese hier:

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Derjenige, der dieses Plakat entworfen hat, bagatellisiert die Opfer der Stasi. Er verhöhnt sie und nimmt ihnen das Recht, Genugtuung einfordern zu können.

Eine Pflegekammer ähnelt in keinem Punkt der Stasi. Für mich war die Stasi die Nachfolgeorganisation der SS, nur nicht mit so weitreichenden Folgen.

Auf der Fotostrecke von Patrick Puls (Facebook) sieht man ein ähnliches Plakat, während daneben eine Flagge der „Die Linke“ gehalten wird.

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Auch wenn die SPD längst nicht mehr meine Partei ist, halte ich die Kombination beider Plakate für mehr als verleumderisch und hetzerisch. Rationale Argumente wie auch sachliche Fakten kann ich an diesen Plakaten nicht erkennen.

Die Kammer-Gegner, meist rekrutiert aus Ver.di und Die Linke, argumentieren hier auf einem Niveau, das unterirdischer und demokratisch destruktiver nicht sein kann.

Wenn es nicht so tragisch wäre, käme ich aus dem Lachen nicht mehr heraus. Die Pflegekammern mit der Stasi zu vergleichen, dazu gehört meiner Meinung nach (und jetzt werde ich unsachlich!) eine Erbse als Hirn. Populistisch und aggressiv plakativ zu „argumentieren“, scheint das Credo der Gegner zu sein.

In meinem Bekanntenkreis werden immer mehr Personen von diesen Gegnern auf Twitter blockiert. Besonders dann, wenn man beginnt, entsprechende Fragen zu stellen. Geantwortet wird nicht. Die Kammer-Gegner verhalten sich wie Erwin Rüddel und Jens Spahn. Sie hauen raus und blocken Kritiker bzw. antworten grundsätzlich nicht.

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Was, bitte, spricht dagegen, dass wir Fachkräfte dazu verpflichtet werden, uns beruflich weiterzubilden? Wollen wir Pflegefachkräfte wirklich auf dem Bildungsniveau wie vor 10 oder 20 Jahren stehen bleiben? So nach dem Motto: „Das haben wir immer schon so gemacht!“?

Soll aufgrund unserer Unwissenheit Menschen leiden oder gar sterben, weil wir es nicht besser wussten, aber hätten es besser wissen können, hätten wir uns weitergebildet?

Ich höre schon jetzt wieder das Argument: „Eine freiwillige Organisation sollte es sein! Keine „Zwangsmitgliedschaft!“ Ja! RICHTIG!
Nun frage ich mich, wo diese „freiwillige Organisation“ bislang geblieben ist? Wo? Sagt es mir! Bitte!

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Solange Organisationen wie Ver.di und Die Linke mit ihren Gefolgsleuten derartig „sachliche“ Argumente gegen die Pflegekammer bringen, gelten sie für mich als Populisten und Hetzer. Nicht mehr und nicht weniger.

Denkt einfach mal darüber nach. Denn, eine Pflegekammer ist keine Stasi!

In diesem Sinne
Eure Frau Sofa

 

86 Kommentare

  1. Interessant finde ich die Angaben unter „Rechtliches“. Sie besteht auf das Urheberrecht. Aber selber wird fleißig aus FB herauskopiert. Schon etwas suspekt. Punkt zwei, sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Wirkt auf mich wie ein Troll im Schafspelz. Vom Inhalt her, nichts weiter als die selben leeren Phrasen die überall zu lesen sind und ein Angriff gegenüber der Gegner und Kritiker. Weiter wird hier etwas missverstanden hinsichtlich Stasi. Es geht um die Methoden, die angewendet wurden. Datenschutz wurde Mal eben vom Staat ausgehebelt. Kann man das hier ernst nehmen? Nicht wirklich. Nichts weiter als eine Provokation.

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    • Stimmt. Ich habe das alles aus FB und das unter Angabe der Quelle.

      Leere Phrasen? Die Pflegekammer als Stasi zu bezeichnen, ist schon heftig. Einfach mal über das Niveau der Plakate nachdenken. Und Nachdenken tut nicht weh und kostet auch nix.

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      • Prima. Wenn es mit Quellenangabe OK ist, geh ich Mal auf ihr richtiges Profil und mache da auch ein paar Screenshots. Verteile sie weiter. Solange ich die Quelle angeben ist ja alles okay. Und zu der Stasigeschichte. In der DDR war es damals auch voll in Ordnung das Gesetzt vom Staat ausgehebelt wurden für die Stasi. Bei uns wurden eben Gesetze ausgehebelt zum Datenschutz, damit die Kammer Daten bekommt. Ist hier für die Kammerleute und die Befürworter voll Okay, eben wie damals in der DDR. Aber ich merke schon, hier zu diskutieren ist wie mit einer Taube Schach zu spielen. Irgendwann werden die Figuren umgehauen, auf’s Spielbrett gekackt und dann rumstolziert als hätte man das Spiel gewonnen. Nachdenken tut echt nicht weh. Vielleicht sollten einige Befürworter damit Mal anfangen.

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      • Ad 1.. und jetzt werde ich das erste Mal unsachlich: Kümmern Sie sich um Ihre Rechtschreibung.
        Ad 2… Mache Sie das ruhig. Machen Sie ruhig Screenshots.
        Ad 3… Bitte werden Sie sachlich, auch in Ihrer Argumentation.

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      • Zu1. Das tu ich schon mein ganzes leben. ich bin Legastheniker.
        Zu2. Das ist nicht meine Art, weil man sowas nicht macht. Vor allem nicht, wenn es entsprechend auf der Seite unter rechtliches zu finden ist.
        Zu3. Tja, wie prophezeit. Die Taube hat die Schachfiguren umgeworfen.

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  2. Ich muss sagen, dass ich mich auch ohne eine Pflegekammer Fortbilden lassen hab, sonst wäre ich nicht da wo ich wäre! Diese Aussage man hätte kein Wissen, ist beleidigend. Jeder Arbeitgeber bietet Fortbildungen an und das vor einer Pflegekammer. Die Pflegekammer ist „unter Zwang“ ->daher Stasi auf den Plakaten vorzufinden. (ich bin nicht gefragt worden ob ich eine Pflegekammer will!) und über die Beiträge die wir zu leisten haben will ich erst gar nicht anfangen. Wären Sie in der gleichen Position hätten Sie solche Äußerung nicht gemacht. Das ist keine Kammer für mich, die mein hart erarbeitetes Gehalt mir wegnimmt! Warum soll ICH ausgerechnet ICH, für mehr qm2 für einen Bew. Zahlen, die in einer Pflegekammer ausdiskutiert wurden? Wo sehe ich da ein Vorteil für mich? Wenn es viel wichtigere Themen wie mehr Gehalt, mehr Personal gibt, die sich eine Pflegekammer nicht befasst!!!!

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      • Ach Grau Schünemann, so billige Kommentrae von einer so gebildeten Frau? Na ja offensichtlich scheint es bei Ihnen mit ein pasr sozialen Skills nicht soweit her zu sein.

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    • Welchen Vorteil eine Kammer bietet?

      Einfach mal andere Berursstände fragen, die schon seit Jahrzehnten das politische Instrument der Kammer erfolgreich nutzen.

      Handwerker, Anwält, Apotheker, Ärzte …

      Klar gibt es hier und da immer mal wieder Meinungsdifferenzen und Anlaufschwierigkeiten, es ist ja ein demkoratisches Instrument. Klar „müssen alle Beiträge zahlen“, klar gibt es auch Handwerker, denen die Kammer wumme ist … Aber grundsätzlich hat sich das Konzept bewährt und führt nach vorne.

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    • Über die Hohe des Mitgliedsbeitrages sollten die Pflegekammern wirklich noch nachdenken. Denn er steht derzeitig in keinerlei Verhältnis zu den Benefits.

      Gut, und jetzt zu den Teilargumenten:
      1. Wissen Sie, was der Unterschied zwischen Fort- und Weiterbildung ist? Bedauerlicherweise ist nicht jede Fortbildung eine Weiterbildung, um ehrlich zu sein, jst eine Fortbildung KEINE Weiterbildung. Ich gehe jetzt aber mal davon aus, dass Sie eigentlich Weiterbildungen meinten.

      Mit jeder Weiterbildung lassen sich neue Gehaltsverhandlungen führen. Ist der AG nicht bereit, das entsprechend höhere Wunschgehalt zu zahlen, was spricht dagegen, den AG zu wechseln?

      2. Wie Monja Schünemann schon sehr oft aufmerksam gemacht hat: die Kosten für die Pflegekammer lassen sich steuerlich absetzen. Also wird die Belastung minimiert.

      Während Monja Schünemann sich noch moderat in ihrer Argumentation verhält, hatte ich in einem meiner Beiträge zu diesem Punkt vorgeschlagen, einfach mal auf ein Tattoo oder eine Packung Zigarettten zu verzichten. Dann nämlich tut man nicht nur was für die eigene Gesundheit, sondern auch für sein oder ihr berufliches Selbstverständnis.

      3. Was macht eine Pflegekammer überhaupt? Tja, das ist einer der Kernfragen, deren Antwort man kennen müsste, wenn man sich näher mit den Aufgaben befasst hätte. Die Antworten dazu befinden sich im entsprechenden Gesetz. Neben der Festschreibung der Berufsordnung und den Ausbildungsinhalten, um sie zu vereinheitlichen, gehört dazu, dass sie bei künftigen Gesetzen gefragt werden MUSS! Die Stimme der Pflegekammer hat künftig ein maßgebliches Gewicht, wenn es um gesetzliche Regelungen geht, die unsere Berufe betreffen.

      4. Nein, eine PK kann keine Tarife festlegen. Sie kann aber über ihre Aufgabe, auf Weiterbildungen der Fachkräfte zu achten, dafür sorgen, dass uns vermehrt gute Argumente in die Hand gegeben werden, für eine bessere Bezahlung zu sorgen.

      5. Bünde, Kammern, Innungen usw. dienen der Regelung des Berufsstandes. Es geht um Qualität, Fachlichkeit und Ausbildung, in früheren Zeiten sogar um Unternehmensübergabe, Qualität der Lehrlingsausbildung, Dauer der Ausbildung usw. Zudem saßen die Präsidenten der Innungen und Bünde in den Stadträten, waren hoch angesehene Personen, deren Wort mehr als gewichtig war.

      Genauso muss auch die Pflegekammer und ihre Vertreter bewertet werden, allerdings unter modernen Bedingungen.

      Ich persönlich hätte da noch den einen oder anderen weiteren Vorschlag, wie die Pflegekammern uns alle abholen kann. Diese aber stehen hier im Blog auf mehrere Beiträge verteilt.

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  3. Sie haben alles selber sehr unsachlich verfaßt und die Stasi mit der SS zu vergleichen finde ich daneben. Ich bin der Meinung, dass es auch andere Wege gibt und wir keine Pflegekammer brauchen.
    Ziele können sich nur verwirklichen, wenn sie zum Wohle aller sind und eine Befragung aller niedersächsischen Pflegekräfte bezüglich einer Zustimmung zur Pflegekammer halte ich für sehr sinnvoll.
    Sandra Neugebauer

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      • Billig und peinlich für einen gebildeten Menschen ! Wer hier offensichtlich in der Geschichtsstunde gefehlt hat, sieht man an Ihren Kommentaren. Ich gehe sogar soweit zu sagen: Sie sollten an Ihrer Sozialisation weiter arbeiten. Die in diesem Hetzblog vertretenen und postulierten anonymen Statements der Frau Sofa sind narzisstische Polemik vom Feinsten. Übrigens … die Stasi war als Überwachungsorgan auf Basis der DDR-Gesetzgebung geschaffen worden. Erkennen Sie die Parallelen?

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    • Wer gibt den Demonstranten das Recht, die Pflegekammer mit der Stasi zu vergleichen? Nicht ich habe damit angefangen. Im übrigen lohnt sich ein Blick ins Geschichtsbuch und unter den derzeitigen Umständen nach Plauen.

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      • Der Stasivergleich bezieht sich darauf, das wie einst in der DDR Gesetze misachtet wurden, bzw ausgehebelt wurden um deren Aufgaben umzusetzen. Ähnliches haben wir nun auch hier. Anfang letzten Jahres riesen Theater wegen Datenschutz. und kurze Zeit später wird es ausgeheblt damit die Arbeitgeber Daten angeben müssen. Mich stört dieser vergleich allerdings genauso wie von einigen Individuen Gegner und Kritikern rechte Gesinnung unterstellt wird.

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  4. Nun, ich wurde nicht von Verdi oder irgendeiner Partei rekrutiert, war mein freier Wille nach Cloppenburg zu kommen um GEGEN die PK ( für mich ZWANGSPFLEGEKAMMER) zu protestieren ( klar bin ich Verdi Mitglied)
    Das hier Pflegekräften unterstellt wird sie hätten “ eine Erbse als Gehirn“ widerspricht die Tatsache das eben diese sich gegen eine Zwangspflegekammer, mit demokratischen Aktionen, äußern.
    Bildungsniveu von vor 10- 20 Jahren sollen wir haben. Das ist an den Haaren herbeigezogen. Mit solchen Aussagen wollen Sie den Bürger verängstigten, Propaganda für eine Pflegekammer machen … und das erinnert mich an die Geschichte. Sie sollten ihre Energie lieber sinnvoller einsetzen u den Bürger den wahren Grund für die Missstände in der Pflege erklären u nicht den Eindruck vermitteln, eine Zwangspflegekammer ist die einzige Rettung.
    Die Gesundheitspotitik hat die letzten 20 – 30 Jahre gepennt, u wälzt die ganze Problematik nun, einmal mehr,auf die Pflegekräfte ab.
    Ich würde mich freuen, Sie bei der nächsten Demo/ Aktion gegen den Pflegenotstand u gegen eine Zwangspflegekammer zu treffen u zu diskutieren. … ups, sie wollen ja anonym bleiben … schade , aber wird wohl seinen Grund haben

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  5. Hallo,
    Ich sehe leider auch keine Unterstützung für die Pflege in der Pflegekammer.
    Es ist viel zu spät. Die Politik hat verschlafen.
    Fortbildungen sind sowieso ein Muss sogenannte Pflichtfortbildungen.
    Wer soll denn die Kollegen die jetzt schon nicht mehr nachrücken vertreten ?
    Die Medien sind voll davon. Siehe Doku Notfall Notfallambulanz.
    DAS beste wäre nur 1 Krankenversicherung, Behandlung aller Pat. gleich , TÖVD für alle Pflegekräfte und der Beruf wäre wieder attraktiver.
    Für Politiker und andere Bonzen steht genug zur Verfügung. Leben wir nicht in einem christlichen Land wo es heißt alle Menschen sind gleich? Dann sollen sie auch gleich behandelt werden!

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  6. Solch ein Klamauk kann auch nur aus dem Hause / der Gemeinschaft – Fa…er /Sch….ann kommen !!
    Groß die Keule schwingen, aber hinter einem Pseudonym verstecken und dann schön beleidigen bzw. die offensichtlichen Beleidigungen nett in Gemüse verpacken. Kopfschütteln ist die einzigste Reaktion die hervorgerufen wird !!

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    • Protipp: wenn etwas alleine ist, kann es alleiner nicht sein. Es gibt kein „einzigstes“. Dieser Superlativ ist nicht existent. Existent ist aber der eine oder andere Paragraph. Also schön vorsichtig, Mr Pseudonymkritiker, der sich hinter einem Pseudonym versteckt 😛

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      • wenn einem sonst nix anderes mehr einfällt, dann kann man nur so handeln ….. bleibt nur zu hoffen, das solch eine Menschengruppe nicht irgendwann die Weltherrschaft an sich reißen will. Ich bin grundsätzlich kein Pseudonymkritiker, nur wenn man schon so austeilt, dann sollte man auch die “Eier“ haben und vollständig mit allem dazu stehen. Ich hingegen bin ein solch kleines Würstchen, das es eigentlich noch nicht einmal eines EINZIGSTEN Buchstaben als Namen bedarf, jedoch ist das hier so vorgesehen. Mein Bestreben wird es nie sein, sich wichtiger als andere zu nehmen, oder eine Sonderstellung beziehen zu wollen ….. es gibt Menschen die reißen permanent nur das Maul auf in der “Anonymität“ des www und es gibt diese, die eher ankündigen und handeln.

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      • Austherapiert fällt mir bei dem Schwachsinn ein.
        Die eigene Sprache nicht können, aber bewerten wollen, was gut und richtig ist. Danke, genug gelacht für heute.
        Was „man“ sollte, normieren zum Glück Leute mit Grips im Kopf und nicht jeder illiterate Dödel.

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      • ui ui jetzt kommt das wahre Gesicht der Schlange zum Vorschein. Respekt !! Bitte weiter so, geben Sie mir unbedingt saures. Gerne können wir uns auch persönlich mal unterhalten und die verschiedenen Meinungen diskutieren. Gerne können Sie mir dann auch Nachhilfe beim erlernen der Muttersprache geben. Wenn Sie einverstanden sind, einfach kurzen Kommentar dazu, dann treffen wir uns mal ganz zwanglos, freundlich und diszipliniert. Bei mir, bei Ihnen, oder an einem neutralen Ort in Ihrer Umgebung, die Örtlichkeiten sind mir durchaus vertraut. Ist nur ein ernst gemeintes und freundliches Angebot.

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    • Herr T.S. vom Schaukelstuhl,
      es wird Sie jetzt sicherlich überraschen, aber ich bin weder die eine noch eine andere von Ihnen angedachten Personen. Ich bin ein eigenständiges Wesen mit einem eigenständig agierenden Hirn. Und – jetzt wird es Sie überraschen – wir können, trotz manchmal unterschiedlicher Positionen und Empfindlichkeiten, sogar erwachsen miteinander umgehen.

      Ansonsten finde ich Ihren Kommentar richtig gut. Denn Sie sind für mich eines dieser Exemplare, die nur pöpeln können, aber kaum faktische Argumente an der Hand hat.
      Meiner Meinung nach geht es Ihnen nur ums Stänkern.

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      • Werte Frau Sofa, die person, die hier mit Polemik um sich wirft, versteckt sich hinter einem Pseudonym. Gut das es Art 5 gibt, gell ? Blöd ist nur, dass diverse Ihrer Äußerungen Beleidigungen enthalten. Das sollten Sie sich in der Öffentlichkeit besser verkneifen. Die Personen, die Sie hier so fulminant durchbeleidigt habe, könnten das natürlich anders sehen, ich glaube es aber nicht. Nur so als TIPP und auch an Ihre gute Freundin Frau Winterhasserin: Demokratie lebt vom Mitmachen!

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  7. Hallo Frau Sofa,

    ok das jeder anderer Meinung ist, ist eine Sache. Aber trotzdem finde ich die Art und Weise nicht so toll.

    Denn die Pflegekammer hat das Dilemmer der Pflegekräfte noch mehr zugespitzt. Das merke ich als Pflegebedürtige jeden Tag. Denn ich weiß auch das aufgrund dessen, sogar Leute ihren Job hingeschmissen haben. Weil es zum Zwang wurde.

    Nun ich gehe mal auf Ihren Text ein.

    Wieso muss es unter Zwang sein? Es gibt doch Möglichkeiten wie z. B Gewerkschaften?
    Mehr Qualität, dafür ist die Transparenz zu wenig seitens der Pflegekammer.
    Wo würde bis jetzt was für die Qualität gemacht, außer das Gelder verlangt werden?
    Auf was würden denn die Pflegekammern aufmerksam gemacht? Was wurde verändert?

    Sie regen sich auf wegen der Schilder „keine Pflegestasi“ wenn sich Pflegekräfte so fühlen nämlich kontrolliert zu werden. Ist es keine Verhöhnung sondern dessen Gefühl. Ja es war schlimm das es das in der DDR gab, was wurden mit den Bürgern gemacht sie wurden bespitzelt und Kontrolliert was in einer Pflegekammer nicht anders ist.

    Auch Ihre Aussage, Kammergener wären rekrutiert wurden von der Linken und Verdi, also ich als Pflegebedürtige beschäftige mich tatsächlich mit dem Thema, und mich hat niemand rekrutiert. Auch die Pflegekräfte die gegen die Zwangskammer sind wurden nicht rekrutiert oder denken Sie etwa, das Pflegekräfte keine eigene Meinung haben? Auch Frage ich mich wie soll das denn passieren, denn die Linke ist eine Partei kein Militär, denn im Militär rekrutiert man nicht in der Pflege.

    Es ist doch jedem Freigestellt wen man blockt und wem nicht. Vielleicht liegt es am Umgangston?

    Auch was Weiterbildungen betrifft, ist es vom Gesetzgeber, doch vorgeschrieben das Pflegekräfte regelmäßig Weiterbildungen machen müssen und die Arbeitgeber dazu Verpflichtet sind diese zur Verfügung zu stellen. Warum braucht es dann eine Kammer?

    Sie fragen wo die freiwillige Organisation ist, em Zwang scheint wohl bequemer für Sie? Sie hätten doch auch was freiwilliges Gründen können, weil’s ja auch so einfach ist ohne Mitttel. Haben Sie mal geschaut wie schwierig und wie viele Hürden es gibt eine Organisation oder Vereine zu gründen? Aber da ist ja die Kammer jetzt ist ja bequemer. Ja so kommt mir das rüber.

    Wenn ich mir das durchlese, geben Sie mir das Gefühl das Pflegekräfte also sich nicht organisieren können? Keine Weiterbildungen machen. Sorry aber das sehe ich anders. Oder warum wird es selbst wenn es noch enger wird, weil Krankheit ist immer noch geschaut wird, wie ist eine Versorgung möglich? Ist das kein organisieren?

    Sie sagen, also es wäre alles Hetze und populistisch. Ich habe in Ihrem Text nix Handfestes entdecken können, außer das Sie sich über Schilder aufregen, behauptet wird, das es keine eigene Meinung gibt und es muss ja dann auch rekrutiert wurden sein. Merkwürdig.

    Auch wurde die Pflegezwangskammer einfach beschlossen, denn es wurden eben nicht alle gefragt sondern nur ein Bruchteil so funktioniert keine Demokratie sondern das ist Diktakur oder etwas dazwischen.

    Übrigens Frau Sofa, was Sie den Gegnern Vorwerfen, sollte man mal überlegen es besser zu machen, denn Sie hetzen gegen die Gegner so mein Gefühl. Sachlichkeit heißt das Zauberwort.

    Jetzt mal eine Direkt Frage was erhoffen Sie sich von der Pflegekammer bitte sachliche Antworten und auch nachvollziehbare Antworten, so das diese Verständlich sind.

    Wissen Sie was sich ändern muss, weg von der Privatisierung denn auch das fördert den Pflegenotstand. Bessere Arbeitsbedinungen und mehr Verdienst. Ein Besserer Personalschlüssel und das die Pflegekräfte auch so arbeiten können, wie es gelernt wurde. Das sie auf die Pflegebedürtigen, Patienten und Bewohnern eingehen können.

    Ich gebe Ihenen mal einen Tipp, gehen Sie mal auf mein Profil und Lesen Sie sich den offenen Brief an Herrn Spahn durch dann wissen Sie das auch wir Pflegebedürftigen auch drunter leiden. Denn es ist eine Ketten Reaktion.

    LG Diana

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      • Ach Frau Schünemann… Kommen Sie mal runter von Ihrem hohen Ross. Abgesehen davon steht IHNEN kein Urteil über die Kommentatoren zu ! Sie fallen offensichtlich Ihrem persönlichen Geltungsdrang zum Opfer. Ich glaube ich werde Ihre Äußerungen hier mal einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Soviel also zu den Akademikern. Ich habe selten erlebt, dass der Napoleon- Komplex bei Frauen zu Tage tritt.

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    • Sorry, aber die Einrichtung der Pflegekammer war alles andere als bequem. Sie hat mehrere Jahrzehnte gedauert und einige unermüdiche für die Professionalisierung der Pflege haben dafür viele Federn lassen müssen. Ohne eine Selbstverwaltung wird die Pflege bzw. werden die Pflegeberufe weiterhin in ein Nichts bleiben, ein Niemand unter den Berufen im Gesundheits- und Pflegewesen. Andere werden über die Pflege bestimmen. Es gibt keine Mitbestimmung über die Pflegeberufe und deren Positionierung. Wir sind in Europa am untersten Level der Qualifikation der Pflegeberufe.

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    • Liebe Diana,
      dem Kommentar von Monja Schünemann schließe ich mich an, wobei ich ihn etwas anders formuliert hätte.

      Um nun auf Ihren Kommentar einzugehen:
      Sie erleben als Pflegebedürftige zu Recht, wie beinahe jeden Tag immer mehr Fachkräfte das Handtuch werfen und kündigen. Sie/ wir geben unter den derzeitigen Umständen auf. Wir schaffen es nicht mehr, den Ansprüchen, die von allen Seiten an uns gerichtet werden, gerecht zu werden.

      An dieser Pflegesituation wird eine Pflegekammer im Augenblick nichts ändern können, aber sie kann die gesetzlichen Rahmenbedingungen massiv beeinflussen. Für die Themen „Vergütung“ und „Umsetzung des Arbeitsrechts“ sind meiner Meinung nach die Gewerkschaften verantwortlich.

      Ja, auch ich war mal Ver.di-Mitglied. Und ich durfte am eigenen Leib erleben, wie „interessiert“ die Gewerkschaft an meinem Berufsstand war. Ich weiß nicht, wie oft ich im Fachbereich anrief, um rechtlichen Beistand zu erhalten. Es wurde nicht reagiert, nicht zurück gerufen. Da merkte ich, wie sehr der Gewerkschaft ver.di die Pflege schätzt.

      Dass sich jetzt Ver.di so „massiv“ für die Pflegefachkräfte einsetzt, mag sicherlich der Erkenntnis geschuldet sein, dass sich dahinter ein ungemeiner Markt für Mitgliedsbeiträge handelt.

      Aus meiner eigenen Geschichte: Nach dem Bonn-Berlin-Beschluss des Bundestages: welche Organisation musste die meisten Klagen vor dem Arbeitsgericht Bonn führen? Es war nicht der Industrie- und Handelstag, sondern der DGB. Dies nur mal als Schmankerl.

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    • Die Kammer wird seit Jahren in Fachkreisen diskutiert.
      Und nein das war nicht geheim. Nicht ansatzweise.
      Selbst mein Lehrbuch enthält die Diskussion über eine Kammer.
      Sinn und Zweck einer Kammer lassen sich schnell ableiten aus der Funktion bestehender Kammern.

      Wer seinen Job wegen der Kammer hin schmeisst hat schon lange ein anderes Problem.

      Sie sind Leistungsempfänger?
      Sie wünschen Leistung nach dem neuesten wissenschaftlichen Stand wie dieser auch gesetzlich vorgeschrieben ist?
      Es gibt bisher kein Instrument dies auch zu sichern anders als in anderen Ländern, in denen nicht nur höhere Anerkennung den Pflegekräften gezollt wird, sondern diese registriert sind und zwangsfortgebildet.

      Es hat Gründe.

      Wer mal eine Praxisanleiterin mit Wissen von vor 20 Jahren hatte, bezweifelt nicht mehr diese Notwendigkeit.

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  8. Tragisch ist ja, dass sich „Frau Sofa“ bislang anscheinend nicht fortgebildet hat, denn dann wüsste sie natürlich, dass das bislang auch ohne Kammer super funktioniert hat. Verkauft sich aber schlecht. Wenn man nur dürftigste Argumente für die Kammer hat, dann muss man schon zu primitiven Mitteln greifen (Stasi und SS-Vergleich)… Und diese Person redet von Niveau – wurde anscheinend mit „Nivea“ verwechselt!?
    Eine ganz verhärmte traurige Person, diese „Frau Sofa“ 👎🏼👎🏼👎🏼

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    • Das Problem ist: es funktioniert nicht ohne Fortbildung in der Pflege. Wir könne noch nicht mal der gesetzlichen Anforderung gerecht werden, nach dem neuesten Stand wissenschaftlichen Wissens – so wie im SGB V und SGB XI gefordert zu arbeiten. In Deutschland ist es sogar möglich, ohne Fortbildung jahrzehntelang in der Pflege zu arbeiten. Es ist sogar möglich, jahrelang als Pflege zu arbeiten und Patienten/innen umzubringen. In Deutschland ist es möglich, mit dem geringsten Pat.-/Personalschlüssel im OECD-Vergleich zu arbeiten. Nein, es läuft nicht prima in der Pflege in Deutschland. Mittlerweile schauen andere Ländern auf uns herab und bedauern uns ob unserer Situation in der Pflege in Deutschland. Es gibt keinen Grund mit Stolz auf die Pflege in Deutschland zu schauen. Die Hypothese, dass Pflegende aus anderen Ländern nach Deutschland kommen, um hier nur die Anerkennung zu erhalten, um dann in die Länder zu gehen, wo das Gras am anderen Ende des Zaunes grüner ist und einfach weiter reisen, ist sehr nachvollziehbar. Weil wir nicht das Paradies für Pflegeberufe sind, weil wir keine starke Vertretung sind und daraus immer noch der dienende Heilhilfsberuf ohne Stimme und Verantwortung gemacht werden soll bzw dieser so bleiben soll, rennen uns Pflegefachperosonen aus anderen Ländern nicht die Tür ein. Aus welchen Gründen sollte man in Deutschland arbeiten, wenn woanders die Bedingungen und Anerkennung, eben auch wegen der Kammern besser sind.

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      • in Deutschland ist noch viel mehr möglich wenn wir schon einmal beim aufzählen sind. Da kann jeder Kasper in die Politik, in Vorstände und Behörden und zB als gelernter Metzger über die Pflege entscheiden ….. da kann man als Würdenträger Kinder quälen ohne Konsequenzen ….. da kann man die Gesellschaft in ganz großem Stil bescheißen mit anschließender Rückendeckung der Politik …… da kann man sich so wichtig nehmen und über zig tausende befehlen, sanktionieren und Zwänge aussprechen …… da kann man sich aus Selbstverliebtheit in die Hose scheißen und dieses Produkt dann für ein Allheilmittel verkaufen …… ich könnte stundenlang weiter ausholen ….. ja das alles kann man zB in Deutschland machen !!!

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    • Stimmt. Ich hasse diese Fortbildungen. Lieber bilde ich mich weiter, um in den Pflegeebenen weiter aufzusteigen.

      In diesem Zusammenhang danke ich Ihnen ganz herzlich für Ihren Kommentar, denn er zeigt dezidiert, wie „sachlich“ und „wohlformuliert“ die Kammergegner agieren. Sie gelten für mich als ein Paradebeispiel, wie niveauvoll Kammergegner argumentieren.

      Und da Sie in meinem Blog diesen Text abgelassen haben, ich das Hausrecht habe, werde ich gerne darauf verlinken, wenn dies erforderlich sein muss und wird.

      In diesem Sinne
      Ihre Frau Sofa

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    • Stimmt. Ich bin verhärmt, aber auch sowas von.
      Weiterbildung? Sry, wie schreibt man das Wort korrekt? Ich weiß es nicht, weil ich diese Sache NIE in Anspruch genommen habe.

      Unterschätzen Sie mich nicht. Denn ich hatte nicht nur einen Beruf in meinem ersten Arbeitsleben, sondern auch sehr viele WEITERbildungen genossen, die mir geholfen haben, meinen aktuellen Status quo erreicht zu haben.

      Im übrigen empfehle ich Ihnen, sich mal etwas tiefer mit meinen Blogbeiträgen zu befassen. Bildung schadet nicht.

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    • Da ich mich strikt an Art. 5 GG halte, werde ich Ihren Beitrag so stehen lassen müssen.

      Allerdings zeigt er derartig genial das Niveau vieler Gegner der Pflegekammern. Sie haben uns damit einen großen Gefallen getan. Danke.

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  9. Sehr geehrte/r Frau/Herr/ Divers
    Sie haben unerlaubterweise einen
    Screenshot von meiner privaten Seite benutzt.
    Ich bestehe darauf, dass Sie den sofort entfernen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Maike Hecheltjen

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    • Wer nicht möchte, dass Inhalte bei Facebook sichtbar werden und damit abfotografiert werden können, sollte keine Inhalte auf Facebook für die Öffentlichkeit freischalten. Das Argument, es handle sich um eine private Seite, ist Blödsinn, da bereits der Screenshot dies falsifiziert.

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    • Bitte informieren Sie sich über die Unterschiede zwischen „benutzen“ und „zitieren“, die Datenschutzrichtlinien von FB sowie über den Unterschied zwischen einer „privaten Seite“ und einem öffentlich geschalteten Beitrag (kenntlich durch die kleine Weltkugel).

      Dann klappt´s – vielleicht – auch mit dem „erlauben“ und „aufs Entfernen bestehen“ … So nicht.

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  10. Ich muss Ihnen zustimmen, das „Stasi“-Plakat ist keineswegs in Ordnung.
    Die Stasi half als Schild und Schwert der Partei, die Revolution zu verteidigen. Sie war wertvoll und notwendig, weil die Rückstände des Kapitalismus das Rad des Fortschritts zurück drehen wollten. Wir wir leider erleben mussten, hatten sie 1989 Erfolg.
    Unter dem Versprechen, staatliche Aufgaben auf eigene Kosten übernehmen zu wollen, sich eine Drohnenstube mit zehn Millionen Euro jährlich alimentieren zu wollen, ist dagegen die übliche Gier und daher abzulehnen.

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      • Ein Blick ins Gesetz : Das Ministerium hat die Fach- und Rechtsaufsicht über die Kammer. Träumen Sie also immer noch von der Unabhängigkeit? Sorry: Schallendes Gelächter. ! Übrigens gilt die Impressumspflicht auch hier. Kleiner Tipp am Rande…

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      • §37 PflegeKG (Niedersachsen) (1) „1Die Kammer unterliegt der Rechtsaufsicht und bei der Erfüllung staatlicher Aufgaben der Fachaufsicht.“
        Fachaufsicht somit bei der Erfüllung staatl. Aufgaben, betrifft somit nicht(!) pflegefachliche Belange.

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      • Richtig aus dem Gesetz kopiert. Leider geht Ihre juristische Kompetenz nicht soweit, dass Sie die Tragweite überblicken.

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      • Hallo Herr Böcking,
        ich überrascht, dass Sie meine juristische Kompetenz beurteilen können…
        Aber davon abgesehen, würde ich gerne hören, wie Sie die Formulierung auslegen und welche Tragweite sie befürchten.

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      • Werte neuronurse! Ich glaube nach wie vor, dass Sie nicht über ein juristisch geprägtes Studium verfügen. Daher gehe ich davon aus, dass Ihnen die Begriffe Fach- und Rechtsaufsicht wenig sagen. Zur Einordnung derselben in die Intention des Gesetzes, kann ich Ihnen nach der Lektüre der zugehörigen Protokolle der Beratungen im Landtag, bzw. der zugehörigen Ausschüsse gerne mehr sagen. Bisher liegen mir diese immer noch nicht vor. In diesem Blog verstecken sich die handelnden Personen leider hinter einer Anonymisierung. Um nicht weiter mit Frau Sofa ein sinnloses Vorwurfs Ping Pong zu spielen , biete ich Ihnen an, mit mir die Diskussion in einem privaten E-Mail Rahmen weiter zu führen. Dieser wird von mir auch nicht veröffentlicht. Bitte hinterlassen Sie doch einfach eine eMail Adresse.

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  11. Also, ich kenne Frau Sofa nicht persönlich, sondern verfolge nur teilweise ihre Beiträge hier im Blog und auf Twitter! Schaut man sich die Beiträge an stellt man fest, ey diese Frau kennt sich aus und will wirklich was in der Pflege ändern! Sie ist halt kein Sandro P. der im TV rumhampelt und BS labert! Oder dieser Krankenpfleger, der ist Azubi aber redet als ob er 20 Jahre im Beruf wäre! Ich finde sie trifft eigentlich immer ins Schwarze, also ich konnte viele ihrer Erzählungen aus meiner Praxis in der Altenpflege. bzw. Behindertenhilfe bestens nachvollziehen! Gegen eine Pflicht zur Mitgliedschaft in der Pflegekammer bin ich auch, da teile ich Frau Freitags Meinung nicht! Aber ich finds so lächerlich jetzt hier ganze Fässer aufzumachen weil die Dame jetzt mal nen Beitrag rausgehauen hat der euch nicht passt! Statt einfach zu sagen „ich bin anderer Meinung“ wird hier jetzt persönlich angegriffen!
    Aber ey, genau das kenne ich auch aus der Praxis, macht man das Maul auf und spricht Wahrheiten aus und Probleme an, wird man von allen Seiten angegriffen!! Solidarität gibt es kaum! Und die Typen die im Büro sitzen haben keine Ahnung und Ver.di interessiert sich nen Scheiß für Pflegemitarbeiter. Genau so wie die Politik, auch wenn Linke und SPD(spd.de/aktuelles/sozialstaat) so tun als ob sie sich dafür interessieren! Und genau deshalb müssen ALLE in der Pflege zusammen stehen und an einem Strang ziehen!! Und sich gegenseitig wertschätzen und NICHT niedermachen!! Aber das könnt ihr nicht, da gehts ab wie im Kindergarten! Und deshalb wird sich auch nie was ändern!!
    Und genau deshalb mach ich jetzt Wirtschaftsinformatik und kann bald international arbeiten während ihr euch weiter gegenseitig in den Heimen die Köpfe einschlagt! Viel Spaß!

    Und zum Thema anonym, die Dame wäre ja hochgradig dumm wenn sie hier mit echtem Namen unterwegs wäre, allein ihr letzter AG die Caritas hätte sie in Grund und Boden verklagt, bloß weil sie die dortigen Missstände auf Twitter und im Blog angesprochen hat…..

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    • Um herauszufinden wer hinter dem „Sofa“ steckt, muss man nicht grad die hellste Kerze auf der Torte sein, oder studiert haben !! Den meisten ist wohl eindeutig klar wer dahinter steckt 😉

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    • Ich glaube nicht, dass die Caritas gegen Behauptungen vorgeht, wenn diese den Tatsachen entsprechen. Ich halte dieses Verhalten für eine Schutzbehauptung um weiter ungehindert gegen ihre vermeintlichen „Gegner“ zu ätzen. Schade. Übrigens: Für WordPress gilt die Impressumspficht- auch für „Privatpersonen“

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  12. So, dann will ich auch mal einen Kommentar da lassen:
    Mike Puls sagt: „Datenschutz wurde Mal eben vom Staat ausgehebelt“ und begründet damit den Vergleich der Pflegekammer mit der Stasi.Da muss ich doch gleich mal anmerken: wenn „der Staat“ den Datenschutz ausgehebelt hat, warum ist dann die Pflegekammer die Stasi ? Nicht logisch, oder? Und außerdem: soll der Datenschutz der Logik nach dann nicht auch greifen, wenn der Arbeitgeber Daten an Finanzämter, Krankenkassen, Rentenversicherungen und andere staatlich beauftragte Organe meldet?Wo bleibt da der Aufschrei?

    Angi sagt: „Wären Sie in der gleichen Position hätten Sie solche Äußerung nicht gemacht.“
    Welche Position ist das? Die einer zahlenden Pflegefachkraft?Ich weiß nicht, wie es bei Frau Sofa ist, aber ich gehöre zu denen, die in Niedersachsen tatsächlich 0,4% ihres hart erarbeiteten Gehaltes zahlen und darf mich also äußern? Dann tue ich das hiermit und sage „Ja zur beitragspflichtigen Kammer!“ Und wenn zu den Aufgaben gehört, Gutachten zur Raumgröße in Heimen zu erstellen, dann ist das so; ich habe aber komischerweise noch keine Diskussion zur aktuellen Stellungnahme hinsichtlich der Delegation von Aufgaben an Hilfskräfte gehört –> Warum eigentlich nicht? Ist das Thema „gefälliger“ oder ist die Stellungnahme nicht bekannt?

    Jens Mette sagt:“ Sie sollten ihre Energie lieber sinnvoller einsetzen u den Bürger den wahren Grund für die Mißstände in der Pflege erklären“ –>
    Lesen sie einfach den Blog, Frau Sofa weist schon seit Jahren auf die schlechten Bedingungen im Gesundheitswesen hin!

    Gunn Ledesma sagt:„Fortbildungen sind sowieso ein Muss sogenannte Pflichtfortbildungen“. Ja, Pflichtfortbildungen gibt es, aber mal ernsthaft: Wie sollen Datenschutzunterweisungen,Brandschutzunterweisungen die Qualität der Pflege sicherstellen. Das ist nicht das, was ich unter Fortbildungen verstehe…

    Diana sagt: „Mehr Qualität, dafür ist die Transparenz zu wenig seitens der Pflegekammer.
    (…)
    Auf was würden denn die Pflegekammern aufmerksam gemacht? “ Das mit der Transparenz stimmt, die Kommunikation der Pflegekammern – zumindest soweit ich es in Niedersachsen geurteilen kann -, ist bis heute nicht gut. Auf was aufmerksam gemacht wurde? Nunja ; es gibt jetzt erstmlig überhaupt Zahlen zur Situation der Pfelgekräfte: wieviele sind wir? wie alt sind die Pfelgekräfte? usw.? Zumindest in Niedersachsen hat das die Politik doch aufgeschreckt, da ihnen nicht bewusst war, ihn welchem Ausmaß wir schon bald von Rentenaustritten betroffen sein werden. Zudem sitzt die PK – und damit ein Vertreter der Pfelge – erstmals in zahlreichen regionalen Ausschüssen, auch wenn es dort noch keine Ergebnisse gibt ein kleiner Erfolg.

    Ebenfalls Diana: „Es ist doch jedem Freigestellt wen man blockt und wem nicht. Vielleicht liegt es am Umgangston?“

    Da ich zu den Geblockten gehöre: Nein, mein Umgangston ist nicht zu bemängeln, wie Sie auch diesem Kommentar entnehmen dürften. Aber: ich versuche zu argumentieren, zu diskutieren und bleibe hartnäckig, wenn mir nicht geantwortet wird –> das sollte kein Grund zu blocken sein, aber wie sie schon sagten, es bleibt jedem freigestellt, wen er blockt, entspricht halt nur nicht „meiner Gesprächskultur“…

    Holger Marquardt sagt:„Tragisch ist ja, dass sich „Frau Sofa“ bislang anscheinend nicht fortgebildet hat, denn dann wüsste sie natürlich, dass das bislang auch ohne Kammer super funktioniert hat.“
    Glückwunsch, Herr Marquardt,da haben Sie vielen Mitarbeiter in der Pflege etwas voraus, die gerne Fortbildungen machen würden, diese aber nicht finanziert bekommen oder keine ensprechenden Angebote vorfinden. Damit meine ich jetzt nicht die hier immer angeführten vorgeschriebenen Pflichtfortbildungen, sondern pflegefachliche Angebote z.B. zu Expertenstandards, Bobath- oder Kinästheticskurse,enterale Ernährung, Kommunikation usw.,usw.

    Und zu Ali: Volle Zustimmung: jeder kann für oder gegen Kammer sein, aber dann bitte mit sachlichen Argumenten und nicht aus Wut, Ärger oder als Feind-Ersatz, weil die eigentlichen Verursacher der Pflegemisere nicht greifbar sind.
    T.S. vom Schaukelstuhl: „Den meisten ist wohl eindeutig klar wer dahinter steckt“ Ja? Wer denn?

    So, und wer jetzt ernsthaft diskutieren, argumentieren und nicht einfach nur meckern will, darf mich gerne auf Twitter ansprechen.

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  13. @ neuronurse76:

    beste Beitrag hier, vor allem das mit den Fortbildungen gefällt mir! Datenschutz nimmt in der Branche, wie fast überall sowieso kaum keiner ernst, übrigens nicht mal die Regierung oder Großkonzerne. Und eine ordentliche Fortbildung bezahlt zu bekommen und auch eine zu finden ist schon schwer. Und auch bei so manchen Dozenten die Fortbildungen durchführen fragt man sich, wieviel Geld die z.B. der Diakonie gezahlt haben um damit durchzukommen, weil Kompetenz und Fähigkeiten zur Wissensvermittlung sehen nämlich anders aus!

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      • Werte Frau Sofa! Leider entzieht sich Ihr spezieller Humor meinem Verständnis. So haben Sie höchstpersönlich Ihre „Mitarbeiter*Innen“ wie Neuronurse und andere mehr offen präsentiert. Jetzt so zu tun , als wären deren Kommentare die größten Weisheiten, völlig unbeteiligter Menschen, ist doch eher ein wenig -sagen wir- konstruiert. Nun ja. Sie liegen jedenfalls richtig mit Ihrer Einschätzung, dass ich Kammergegner bin. Ich wünsche Ihrem Blog einen großen Erfolg und Ihnen alles Gute. Ich würde es abschließend noch begrüßen, wenn Sie zukünftig Ihre Publikationen mit einem Impressum versehen. Das Telemediengesetz ist da wie das Kammergesetz : Zwang

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  14. Nö, denn bei Ihrer Radikalität müsste ich mich u.a. um mein Leben sorgen.
    Ich merke aber gerade, dass SIe meinen Blog gar nicht gelesen haben und von daher als jemand polemisieren, der nicht weiß, mit wem er spricht.

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    • Die einzig radikale Person hat mir geantwortet. Schade das Sie sich so demaskiert haben. Ich glaube ich habe in diesem Blog meine Meinung kund getan. Ich verabschiede mich.

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      • Macht nix. Ihre Kommentare werden hier verbleiben, als Zeichen der „Kompetenz“ bzw. „Fachlichkeit in der Argumentation“ der Pflegegegner. Sie haben mir einen wirklich großen Gefallen getan. Ich danke dafür.

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      • Na aber gerne. Einer fachlich so versierten und so wenig selbstreflektierten Anonyma kann man natürlich einfach nicht das Wasser reichen. Bitte bleiben Sie gerne auf dem Sofa, verstecken sich weiter anstatt die offene Diskussion zu führen. Leider zeigt jede Reaktion nur noch Trotz. Schade. Die Freiheit des Einen ist auch immer die Freiheit des Anderen…

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      • Dann lesen Sie bitte den oben verfassten Text. Ich drücke es mal so aus: Wenn Sie ihre Texte objektiv , statt propagandistisch, verunglimpfend gestalteten, dann wäre es in Ordnung…

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  15. ist das geil, geht ja voll ab hier! Fühl mich auch von jemandem angesprochen!

    @Thorsten
    Ich bin kein Mitarbeiter von Frau Sofa! Ich fertig sein mit Pflege weil kein Bock mehr auf den Kindergarten, verstehen du?Seit wann kann mit diesem Blog hier groß Geld verdienen?Für was also Mitarbeiter? Ich find es lediglich toll, dass Leute wie Frau Sofa, neuronurse76 oder auch die Frau Schünemann sich für bessere Bedingungen in der Pflege einsetzen, sei es für eine bessere Ausbildung oder dafür dass man auch seinen Urlaub am Stück nehmen kann! Und dass diese Berufe mehr Wertschätzung erhalten! Ich finde das cool und das hat Unterstützung verdient! Zumal die Politik ja nix macht und Gewerkschaften, für die gilt mehr oder weniger dasselbe. Und genau das habe ich auch in meinen Beiträgen zur Geltung gebracht. Ich mach jetzt wie geschrieben was anderes, auch deshalb weil ich glaub das alles noch schlimmer kommen wird in der Pflege. Und nein Thorsten, aufm nem „privaten“ Blog muss man kein Impressum angeben! Sag doch gleich du willst ihre Daten haben um sie dann im Netz bloßzustellen! Aber mit was? Ich glaub wir alle hier könnten Geschichten aus dem Arbeitsalltag auspacken die unsere ehemaligen oder aktuellen AGs in Schwierigkeiten bringen könnten! Deshalb macht es Sinn anonym zu bleiben! Sonst wird verklagt!
    Woher kommt dein Hass, bloß weil du zur Pflegekammer eine andere Meinung hast? Sowas von Erwachsen, wirklich! Und einfach nur noch Kindergarten, bin raus!!

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    • Ich habe weder Hass, noch sonst etwas dergleichen hier geäußert! Das schon mal vorweg. Gerne dürfen sich alle Beteiligten für die Pflege engagieren. Die Kammer kann aber aufgrund der Struktur und des Gesetzes weder etwas für tarifliche Dinge, wie Arbeitszeit, Vergütung, Urlaub und andere Dinge mehr regeln. Sie kann am Heilberufegesetz ggf. Mitwirken. Gestalten kann die Kammer es nicht! Und so könnte man den Katalog beliebig fortführen. Insofern…

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      • Sie mögen sich jetzt gerne weiter erklären.

        Mir egal. Ihre Äußerungen hatten Sie auf einem öffentlich zugängigen Medium getan. Insofern….

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      • Genau wie Sie auch. Aber ich habe es wenigstens nicht nötig anonym zu bleiben….. Peinlich, peinlich. Schöne Zeit auf dem Sofa. Ich werde gerne auf Ihren Blog aufmerksam machen.

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  16. Nein, die Pflegekammer ist kein Werkzeug eines autoritären Staates wie die DDR um ein Volk in seiner Gesamtheit auf Linie zu halten.
    Die Pflegekammer ist ein Instrument um die Pflege aufzuwerten, von anderen Berufsgruppen abzugrenzen und die Qualität der pflegerischen Arbeit zu verbessern und vor allem weiter zu entwickeln.
    Da ist also nichts von Stasi zu erkennen. Auch nicht die Tatsache einer Zwangsmitgliedschaft oder meinetwegen Pflichtmitgliedschaft. Den derer gibt es viele in diesem Staat.
    Einfach mal kurz innehalten und weiterdenken, wohin die eigene Meinung einen führt. Vllt kommt man dann von alleine auf den Gedanken, dass ich als Pflegekraft nichts mit einem Opfer von Stasigewalt in jeglicher Form gemein habe.
    Ich stehe der Pflegekammer skeptisch gegenüber und lehne die Zwangsmitgliedschaft ab. Aber das ist ein anderes Thema. Frau Sofa hat absolut recht, wenn sie solche Vergleiche als unlauter und maßlos kritisiert.

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  17. Frau Sofa ! Ich habe mir Ihren Text wieder und wieder zu Gemüte geführt und sende Ihnen meine Kommentierung hierzu. Die mit Spiegelstrich versehenen Passagen sind meine Beiträge …

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  18. Hier noch mein Beitrag :
    Die Diskussion „Pflegekammer“
    wird seitens der Kammer-Gegner obstrus. Sie nimmt meiner Meinung nach eine Form an, die perverser nicht sein kann
    – Perverse also ? Interessant, das gerade Sie sich einer solchen Wortwahl bedienen. Das zeugt einzig und allein davon, dass Sie nicht einmal den nötigen Respekt vor Ihrem Mitmenschen besitzen. Pervers war übrigens eine der Vokabeln, die im Wortschatz der Reichspropagandisten oft genug genutzt wurde, um Menschen aller Art zu diffamieren !
    Am 27.4.2019 fand in Cloppenburg eine winzige Demonstration gegen die Pflegekammer Niedersachsen statt. Veranstalterin war laut FB Sandra Barth.
    – Wenigstens sind diese Pflegefachkräfte auf die Straße gegangen, während andere Personen vom hohen Sofa herunter nur Beschimpfungen absondern.!
    Zahlreich? Okay… die Bilder zeigen zwar das Gegenteil. Aber das soll nicht das Thema dieses Beitrages sein. Thema soll sein, mit welchen verachtenswerten Argumenten, auch unter Anwesenheit der Partei „Die Linke“ hier gegen das wichtige Konstrukt „Pflegekammer“ agiert.
    – Verachtenswert, und wieder eine Vokabel derer Tragweite Sie sich nicht bewusst sind. Sie besthen auf dem Recht der freien Meinungsäußerung ? dann sollten Sie als „Überdemokratin“ das doch sicher verstehen, das Menschen eine Meinung haben !
    Die Screenshots, die ich verwende, sind HIER auf Facebook öffentlich einsehbar, wie man unschwer an dem „World-Icon“ unter dem Namen des Erstellers des Posts erkennen kann.
    – Ein Satz der in der Urprungsversion dieses Textes interessanterweise nicht zu lesen war…
    Meine Meinung ist klar und eindeutig: ich bin für die Errichtung von Pflegekammern. Auch wenn dieses Instrument, das eine absolute Chance ist, unseren Berufsstand aufzuwerten und zu qualifizieren, was sich auch monetär in jedem Geldsäckel niederschlagen wird, derzeitig noch nicht ausgereift ist, müssen wir Pflegefachkräfte die Chance ergreifen und uns einsetzen. Und dies mit Vehemenz und ohne „wenn oder aber“.
    – Auch hier gibt es Menschen, die Ihre Meinung nicht teilen.
    Klar, nicht jede Pflegekammer ist ohne Anlaufschwierigkeiten entstanden. Ich gehe aber davon aus, dass, nachdem man die bereits existierende Pflegekammern mehr oder weniger leise auf Fehler aufmerksam gemacht hat, sich das unter den anderen Komitees herumgesprochen hat, diese Fehler auf keinen Fall zu wiederholen.
    – Erstens gibt es bisher nur 3 Kammern. Zweitens hat man in RLP zum Beispiel nicht die Fehler des Kammervorstandes begangen und sich beispielweise nachträglich selbst bereichert. Ebenso hat man sich fundierten rechtlichen Beistand hinsichtlich der Satzungen geholt. Da haben aber gewisse Mechanismen bei einigen Damen und Herren nicht mehr funktioniert. Hier hat das persönliche Machtstreben, die Vernunft ausgehebelt

    Ich nenne das „Anlaufschwierigkeiten“, die größtenteils aus Naivität, Unwissenheit, blindem Aktionismus und ähnlichem entstanden sind.
    Diese Probleme aber rechtfertigen für mich auf keinste Weise Transparente wie diese hier:
    – Anlaufschwierigkeiten wäre es gewesen, wenn die handelnden Personen über dezidierte Kenntnisse verfügt hätten und durch personelle und oder technische Probleme ausgebremst worden wären. Naivität bestreiten Frau Mehmecke und der Vorstand vehement bei allen Diskussionen. Unwissenheit? Das mag ich nicht gelten lassen. Wer eine solche Aufgabe annimmt, unter dem steten kokettieren mit dem Studium, der muss einfach Wissen was er tut. Ansonsten gibt es auch hier die Möglichkeit einfach einmal Leute zu fragen, die etwas davon verstehen!
    Derjenige, der dieses Plakat entworfen hat, bagatellisiert die Opfer der Stasi. Er verhöhnt sie und nimmt ihnen das Recht, Genugtuung einfordern zu können.
    – Falsch: Er sieht sich offensichtlich als Opfer einer ähnlichen Organisation.
    Eine Pflegekammer ähnelt in keinem Punkt der Stasi. Für mich war die Stasi die Nachfolgeorganisation der SS, nur nicht mit so weitreichenden Folgen.
    – Um Ihnen hier auf die Sprünge zu helfen, da Ihre werte Mitblogerin Frau Schünemann ja das mangelnde Geschichtswissen einiger Kommentatoren herausgestellt hat : Quelle: Wikipedia „Das Ministerium für Staatssicherheit baute bei seiner Gründung am 8. Februar 1950 auf zwei Vorgängerorganisationen sowjetischer Prägung auf. Das Innenministerium der UdSSR (vor 1946 NKWD, ein „Volkskommissariat“, ab 1946 in MWD als Ministerium umbenannt) und das damalige sowjetische „Ministerium für Staatssicherheit“ KGB (1941–1946 NKGB, 1946–1954 MGB, ab 1954 KGB)“
    Auf der Fotostrecke von Patrick Puls (Facebook) sieht man ein ähnliches Plakat, während daneben eine Flagge der „Die Linke“ gehalten wird.
    Auch wenn die SPD längst nicht mehr meine Partei ist, halte ich die Kombination beider Plakate für mehr als verleumderisch und hetzerisch. Rationale Argumente wie auch sachliche Fakten kann ich an diesen Plakaten nicht erkennen.
    – Sie wahrscheinlich nicht. Manchmal muss man aber derbe Worte nutzen – wie Sie hier auch- um auf etwas aufmerksam zu machen.
    Die Kammer-Gegner, meist rekrutiert aus Ver.di und Die Linke, argumentieren hier auf einem Niveau, das unterirdischer und demokratisch destruktiver nicht sein kann.
    – Mit solchen Vermutungen disqualifizieren Sie sich selbst. Sie behaupten da etwas, von dem Sie die meinen etwas zu wissen. Als man an Sie und Ihren Blog noch nicht mal gedacht hat, da waren wir Pflegefachkräfte mit der ÖTV auf der Straße. Wir haben Warnstreiks durchgeführt und uns für den Beruf engagiert. Vom Sofa aus geht das allerdings nicht!
    Wenn es nicht so tragisch wäre, käme ich aus dem Lachen nicht mehr heraus. Die Pflegekammern mit der Stasi zu vergleichen, dazu gehört meiner Meinung nach (und jetzt werde ich unsachlich!) eine Erbse als Hirn. Populistisch und aggressiv plakativ zu „argumentieren“, scheint das Credo der Gegner zu sein.
    – Ah ich versteh, diese Perversen sind jetzt also noch dumm und aggressiv? Unsachlich ist hier noch untertrieben.
    In meinem Bekanntenkreis werden immer mehr Personen von diesen Gegnern auf Twitter blockiert. Besonders dann, wenn man beginnt, entsprechende Fragen zu stellen. Geantwortet wird nicht. Die Kammer-Gegner verhalten sich wie Erwin Rüddel und Jens Spahn. Sie hauen raus und blocken Kritiker bzw. antworten grundsätzlich nicht.
    – Das ist so nicht richtig. Es ist vielmehr so, dass die Fragestellung meist einhergeht mit übelsten Beschimpfungen, Beleidigungen und zum Teil öffentlichen Diffamierungen. Herr Sven Joosten beispielsweise, macht als selbsternannter Pflegekammerspezialist von sich reden. So schreibt dieser sogar die Arbeitgeber der Kammergegner an, wenn diese sich auf seine Angriffe und Übergriffe hin wehren! Herr Joosten ist dabei das beste Beispiel, wie Diskussionen nicht geführt werden können. Übrigens, Herr Spahn hat doch Dank seines „Pflege-Staatsekretärs“ elementares Interesse an der Bundespflegekammer.
    Was, bitte, spricht dagegen, dass wir Fachkräfte dazu verpflichtet werden, uns beruflich weiterzubilden? Wollen wir Pflegefachkräfte wirklich auf dem Bildungsniveau wie vor 10 oder 20 Jahren stehen bleiben? So nach dem Motto: „Das haben wir immer schon so gemacht!“?
    – Nichts spricht dagegen! Dazu waren Fachkräfte schon immer Verpflichtet. Wer sich darauf ausgeruht hat, seien Examen in der Tasche zu haben, der ist eben Fehl geleitet. Nur eien Sache am Rande. Es wird nun in NDS eine Fortbildungsordnung nebst Fortbildungsregelungen erlassen. Wenn ich dann in Berlin arbeiten will, wird dann die Fortbildung anerkannt werden? Fragen, zu den der Kammer noch nichts gesagt hat. In RLP arbeitet die Kammer seit 2016 und hat es noch nicht ansatzweise fertiggebracht, dies Problem des Föderalismus zu lösen. Abgesehen davon müsste man eher die Arbeitgeber in die Pflicht nehmen, dafür auch aufzukommen ( Freistellung, Bezahlung etc.). Die typische Pflegefachkraft ist jenseits der 30. Meistens verheiratet und trägt mit Ihrem spärlichen Einkommen zum Familieneinkommen bei. Sie ist unterbezahlt und wird zu jeder Tages- und Nachtzeit von Arbeitgebern zum Dienst herangezogen. Was kann daran die Kammer regeln ?
    Soll aufgrund unserer Unwissenheit Menschen leiden oder gar sterben, weil wir es nicht besser wussten, aber hätten es besser wissen können, hätten wir uns weitergebildet?
    – Falsch. Wer diesen Beruf ergreift und am Menschen arbeitet, der hat die ewige Pflicht die Qualität seiner Pflege stets optimal zu halten. Die Fortbildungen sind ein Teil. Der weitaus größere und wichtigere Teil sind die Arbeitsumstände. Diese müssen sich ändern, damit Pflege wieder sicher wird.
    Ich höre schon jetzt wieder das Argument: „Eine freiwillige Organisation sollte es sein! Keine „Zwangsmitgliedschaft!“ Ja! RICHTIG!
    Nun frage ich mich, wo diese „freiwillige Organisation“ bislang geblieben ist? Wo? Sagt es mir! Bitte!
    – Diese freiwilligen Organisationen gibt es. Gewerkschaften, den Pflegering in Bayern und es gab mal einen Verband der angetreten war, etwas zu bewegen. Leider wurden in diesem nur die Günstlinge gefördert…. Ich verweise hier mal auf diverse Studien – u.a.- der FU Berlin zum Thema. Die Pflege in Deutschland wurde auch nach dem Krieg Dank der DBfK Funktionäre klein gehalten. Besser Dienstmägde und Knechte sollte man sein. Der Altruismus und das spätere Helfersyndrom wurden bereits auf den Schulen eingepflanzt. Die wenigen Gewerkschafter wurden argwöhnisch betrachtet und zum Teil aus den Häusern geklagt. Wer ist da auf die Starße gegangen? Keiner? In den Studien findet sich hierzu aussagekräftiges Material, dass nachweist, dass Pflege sich leider selbst immer wieder im Weg steht.
    Die Zwangsorganisation ist daher – wie Sie es selbst dargestellt haben – der falscheste aller Wege, die Versäumnisse von Politik und Leitungen zu verändern. Wieder einmal mehr ein Top-down Ansatz. Und ja : ich gebe Ihnen Recht, solange der Bottom nicht up kommt, solange macht man mit uns das Hänneschen…
    Solange Organisationen wie Ver.di und Die Linke mit ihren Gefolgsleuten derartig „sachliche“ Argumente gegen die Pflegekammer bringen, gelten sie für mich als Populisten und Hetzer. Nicht mehr und nicht weniger.
    Denkt einfach mal darüber nach. Denn, eine Pflegekammer ist keine Stasi!
    – Vielleicht stellen Sie sich einfach mal vor, der Begriff Stasi wäre nicht belegt. Was haben wir hier? Wir haben ein Gesetz, dass eine Organisation mit verwalterischen Aufgaben betraut. Dem Staat bzw. den Politikern ist diese Aufgabe lästig. Sie macht nur Ärger und stört die Wiederwahl. Einige Wenige vom 90000 werden befragt, ob Sie gerne mal Selbst was machen wollen. Mit keiner Silbe wird diesen Personen der Zwangsbeitrag erklärt. Die Aufsicht über diese Organisation liegt im zuständigen Ministerium. Im Gesetzt in NDS steht, dass man die Pflegenden schützen muss, daher muss eine Organisation her, die notfalls mit Zwang – siehe RLP- den Beruf kontrolliert. Man geht also davon aus, dass bisher Pflegende wissentlich falsch gepflegt haben.
    Ähnliches aus der Geschichte: Um den Staat vor zu viel Abwanderung und Aufbegehren zu schützen, und das Wissen zu erhalten wurde eine Organisation geschaffen, die nötigenfalls mit Gewalt diese Aufgaben wahrnimmt. Man hält sich also eine Minderheit, die die Mehrheit in geregelte, den Politikern genehme Bahnen lenken soll.
    Sie erkennen ggf. gewisse Parallelen? Das System Stasi haben viele Kolleginnen in meinem Umfeld noch am eigen Leib erfahren dürfen. Diese nehmen das System Pflegekammer als gleiches System wahr! Damit sind Sie aber weder dumm, noch pervers!

    In diesem Sinne
    Eure Frau Sofa
    Gerne tausche ich mich mit Ihnen weiter aus. Schreiben Sie mir !

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    • Ich antworte gern:
      Ich halte die Plakate pervers. Wobei ich pervers im eigentlichen Sinne benutze. Pervers kommt aus dem lateinischen perversus, was „verkehrt, umgedreht, verdreht“ bedeutet.

      Ich weiß nicht, ob Sie manche Diskussionen, wenn diese überhaupt so nennen darf, auf FB mitbekommen haben. Manche Kommentare der Gegner waren so weit unterhalb der Gürtellinie formuliert, dass verglichen mit diesen mein Blogbeitrag ein Kompliment für die Kammergegner darstellen könnte.

      Die Kritik am Stasi-Vergleich halte ich aufrecht. Von dieser Kritik werde ich keinen Deut abrucken.

      Im übrigen empfehle ich Ihnen, sich mit der Geschichte von Innungen und Kammern auseinander zu setzen, welche Vorteile diese ihren Mitgliedern in jeder Form brachten. Sollten Sie einen Büchertitel wünschen, dann empfehle ich Ihnen das Buch, erschienen im DTV, „Herbst des alten Handwerks“.

      In diesem Sinne
      Frau Sofa

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      • Ich danke Ihnen für Ihre erfrischend offene Antwort. Besonders gefällt mir, dass Sie einmal innerhalten und nicht erneut draufhauen. Chapeau ! Die historischen Innungen / Zünfte sind mit der aktuellen Form der Kammer nicht vergleichbar. Hier schlossen sich – FREIWILLIG- Handwerker zusammen, um so zum Beispiel eine einheitliche Bezahlung zu erhalten. Entsprechend gilt dies natürlich auch für die Marktverteilung. Die Kammern wurden und werden noch heute von Selbstständigen „betrieben“. Leider ist hier der gleiche Zwang an der Tagesordnung. Wäre die Kammer freiwillig oder würde diese ähnlich dem
        angloamerikanischen Benefitsystem funktionieren, würde diese größere Akzeptanz erfahren. Die staatliche Eingriffsmöglichkeit aus %37 heraus mussten die alten Ständevertreter auch nicht befürchten. Der Staat sollte, wie in anderen Fällen auch, die Kammern sauber finanzieren, damit slle etwas davon haben ! Pflegekräfte und zu pflegende Menschen.

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  19. Hallo Frau Sofa,

    mein Unmut als Zwangsmitglied der Pflegeberufekammer SH ist einfach sehr groß. Ich möchte verstehen, ich möchte in sachliche Gespräche kommen. Denn Verständnis kann nur da entstehen, wo man konstruktiv miteinander redet. Falsche Beitragseinstufungen, Drohungen von Beginn an, Eine „repräsentative“ Befragung die sich von ca 28.000 Pflegefachkräften gerade mal an 1700 von ihnen richtete. Und das ohne den Zwang, geschweige denn den Zwangsbeitrag zu nennen. Man hört so unkonkrete Dinge wie: „Interessenvertretung“ und „Wir können mit einer Stimme sprechen.“ … WELCHE Interessen werden denn vertreten? Wo werden sie vertreten? Mit einer Stimme sprechen konnte ich schon immer. Es hört sie nur keiner. Und das wäre viel wichtiger. Wir haben Fragen über Fragen. Und nirgendwo, wirklich nirgendwo kann man uns diese Fragen konkret beantworten. Das macht uns wütend und traurig… Ich bin eine junge, nicht nur durch Fort- sondern auch durch Weiterbildungen qualifizierte Pflegefachkraft. Um diesen Stand zu erreichen brauchte ich keine Kammer. Zudem wirft sich mir die Frage auf, was uns all‘ die Qualifikationen auf dem Papier nützen, wenn wir sie bei unserer Arbeit nicht nutzen können weil es aktuell im Gesundheitswesen viel mehr um Quantität geht als um Qualität. Und wer bezahlt die von der Pflegeberufekammern auferlegten Fort-/Weiterbildungen wenn der AG die Kosten nicht trägt? … Um das langfristig und nachhaltig zu ändern braucht es wieder Arbeitgeber, für die Qualität vor Profit geht… Braucht es mehr Pflegepersonal… Wieder wertschätzende Löhne… Und das sind Baustellen die den Kompetenzbereich der Pflegeberufekammer übersteigen. Die Pflegeberufekammer geht gegen uns vor, wenn wir schlechte Pflege leisten. Aber gute Pflege ist aktuell kaum noch machbar und das liegt nicht an fehlender Qualifikation, sondern an der Überlastung der wir ausgesetzt sind. PflegeNOT macht MenschenTOT. Und natürlich macht es mich wütend… und traurig!

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