#Pflege: Schüleranleitung

Gedankensalat...

Aus den konkreten Erfahrungen der letzten Tage möchte ich heute mal über ein Thema sprechen, das ich zweischneidig betrachte.

Ich freue mich grundsätzlich sehr über jeden, der sich entschließt, die Pflegeausbildung zu absolvieren. Dass wir Nachwuchs an Fachkräften brauchen, ist schließlich kein Geheimnis.

Nun hatte ich in den letzen Tagen die konkrete Aufgabe, unseren Schüler in den Aufgabenbereich der Schichtleitung einzuarbeiten. Sprich, neben der Pflege der Bewohner Medikamente vorbereiten und verabreichen, Bestellungen, Schriftkram erledigen, Arztvisiten begleiten, den Schichtablauf organisieren, etc. Er sollte das alles unter meiner Anleitung und Aufsicht erledigen. War auch alles kein größeres Problem. Mit ein bisschen Hilfe hat er das unter Berücksichtigung seiner fehlenden Erfahrung ganz gut gemacht. Hätte er sich total verrannt im Stress, hätte ich natürlich eingegriffen, aber dass er anfangs für alles etwas länger braucht, weil er alles genau nachlesen muß, ist völlig normal und das werte ich eher positiver als wenn er schlampig…

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#Pflege: #Religionskritik

Pflege und Religion, eine in meinen agnostischen Augen eher unheilige Allianz. Ein paar Gedanken dazu von mir auf meinem Heimatblog.

Gedankensalat...

Nicht nur das Thema Feminismus hängt meiner Überzeugung nach eng mit dem Thema Pflege zusammen, auch das Thema Religionskritik.

Um das zu verstehen, muß man etwas in die Geschichte ausholen, und berücksichtigen, dass es früher ausschließlich Nonnen waren, die Pflegearbeit verrichtet haben. Daher kommt auch die Bezeichnung der „Schwester“, die nicht aus den Köpfen zu kriegen ist, auch wenn die offiziellen Berufsbezeichnungen längst andere sind. Altenpfleger hießen schon immer Altenpfleger, aber auch die Krankenschwestern heißt nicht mehr Schwestern, sondern Krankenpfleger. Der Begriff der „Schwester“ stammt also noch aus Zeiten, als sich Kirchenfrauen mit altruistischem Eifer und zum vergelts Gott-Tarif um Alte und Kranke gekümmert haben.

Sprache und Denken unterliegt permanentem Wandel, aber es dauert immer eine gewisse Zeit, bis das auch in den letzten Kopf eingedrungen ist.

Ich habe jetzt persönlich kein größeres Problem damit, wenn ich „Schwester“ genannt werde. Den demenzkranken Pflegebedürftigen kann man daraus ohnehin keinen Vorwurf machen.

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#Pflege: Krisengespräch

Bezugnehmend auf meinen Tweet https://twitter.com/onyx0815/status/892742895723319296 möchte ich eine Geschichte erzählen. Es gab in den vergangenen Wochen mehrere Krisengespräche mit Kollegen. Auch ich wurde zum Vorgesetzten zitiert. Das Gespräch lief etwa folgendermaßen ab (sinngemäß und verkürzt aus dem Gedächtnis widergegeben) WBL: Ich kenne Sie seit mehreren Jahren und schätze Sie als kompetente Fachkraft, auf die ich … #Pflege: Krisengespräch weiterlesen

#Pflege: Angehörigenarbeit

Angeregt durch eine Twitterunterhaltung mit @TrullaCouch (ihr Blog: Frau Sofa) möchte ich mal über ein Thema sprechen, dass in meiner Beobachtung mit eine Ursache dafür ist, dass die Arbeit in der Pflege oft unterschätzt wird und für entsprechende Mißverständnisse sorgt. Ich erlebe es regelmäßig, dass die Angehörigen von Pflegebedürftigen und Demenzkranken nicht ausreichend über die … #Pflege: Angehörigenarbeit weiterlesen