Mail an Claus Fussek

Einfach lesen.

Gedankensalat...

Mein persönliches Aha-Erlebnis mit dem Autor und Pflegekritiker Claus Fussek war das Interview im Deutschlandfunk (das es hier nachzuhören gibt), in dem mich die Klarheit und Hartnäckigkeit seiner Worte schwer beeindruckt haben und ich von diesem Tag an den Wunsch hatte, mit ihm in persönlichen Kontakt zu treten. Darum habe ich kurzerhand eine Mail an ihn geschrieben, in der ich schlicht meine Dankbarkeit zum Ausdruck bringen wollte. Dass er mir darauf antwortet, lag weit außerhalb meiner Erwartungen, aber er hat es getan. Und mit seiner ausdrücklichen Zustimmung werde ich nicht nur die Mail, sondern auch seine Antwort veröffentlichen.

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Eierlegende Wollmilchsäue

Das genau muss eine Fachkraft sein. Und - sie darf nix kosten. Denn ihre Gehaltsvorstellungen könnten mit den Renditen der Einrichtungsbetreiber kollidieren. Gewünscht sind Fachkräfte, die keine Ansprüche stellen, weder an das Gehalt nebst Zuschlägen noch an die Arbeitsbedingungen. Wichtig allein ist das Gefühl, als Teil eines Teams Leben zu retten und den anderen Wohlbefinden … Eierlegende Wollmilchsäue weiterlesen

Allein gelassen.

Manchmal gibt es Situationen in der Altenpflege, die mich einfach nur entsetzen. In meinem Bauch machen sich Gefühle breit, die mir fast die Tränen in die Augen treiben. Und ich bin damit allein. Und ich weiß, dass auch meine Kollegen mit solchen Situationen konfrontiert werden, in denen sie allein gelassen werden. Nicht nur mit der Situation, sondern … Allein gelassen. weiterlesen

Presseschau

Unter der Überschrift "Wie sich die neuen Pflegegrade in der Praxis auswirken" hat die Caritas in ihrer Zeitschrift "neue Caritas" einen äußerst kritischen Artikel veröffentlicht, der sich sehr drastisch mit dem kommenden Drama in der Altenpflege auseinandersetzt. Er beschreibt recht sachlich und kompetent, mit welchen Szenarien wir alle künftig in der Altenpflege werden rechnen müssen. Wirklich … Presseschau weiterlesen

Trinkprotokolle ab sofort

für Altenpfleger. Diese Forderung sollte eigentlich augenblicklich umgesetzt werden. Während wir in der Pflege darauf achten, dass die uns Anvertrauten regelmäßig trinken und es protokollieren, um einem späteren Vorwurf der Dehydratation vorzubeugen, vergessen wir uns selbst. Und trinken selbst nicht. Nur in der Pause von 30 Minuten genehmigen wir uns einen Kaffee oder Tee. Vorteil … Trinkprotokolle ab sofort weiterlesen

Altruistisch?

Altruismus (lateinisch) bedeutet in der Alltagssprache „Uneigennützigkeit, Selbstlosigkeit, durch Rücksicht auf andere gekennzeichnete Denk- und Handlungsweise“,[1] kann bis heute jedoch nicht allgemeingültig definiert werden.[2] Der Begriff ist nach seinem „Schöpfer“ Auguste Comte ein Gegenbegriff zu Egoismus und umfasse demnach eine absichtliche Verhaltensweise, die einem Individuum zugunsten eines anderen Individuums mehr Kosten als Nutzen einbringe.[3] Andere Autoren, wie beispielsweise Humberto Maturana, Charlie L. Hardy und Mark van Vugt … Altruistisch? weiterlesen

Ich bin nicht Ihre „Schwester“!

Nein, ich bin nicht IHRE Schwester. So will ich nicht genannt werden. Auf den Zuruf "Schwester Rotraut? Könnten Sie bitte mal kommen?" reagiere ich nur mit Widerwillen und mit einer entsprechenden Gegenreaktion. Dazu aber weiter unten mehr. "Schwestern" werden Nonnen genannt. Leider aber auch wir Pflegekräfte, aus geschichtlichen Gründen. Aber die Bezeichnung "Schwester" heutzutage ist … Ich bin nicht Ihre „Schwester“! weiterlesen

Pflegende vs. Pflegebedürftige. Rly?

Eine sehr interessante Betrachtung von einer Kollegin. Lesenswert!

nanunanas Kramkiste

Heute wurde eine neue Bertelsmann Studie veröffentlicht zu den Kosten der Pflege für Pflegebedürftige und Kommunen.

Über diese Studie hat unter anderem die Welt einen Artikel veröffentlicht. https://www.welt.de/regionales/nrw/article158705156/Heimpflege-zu-teuer-fuer-durchschnittliche-Senioren.html?wtrid=socialmedia.socialflow….socialflow_twitter

Nun, bei diesem Artikel weiß ich vor lauter Kopf schütteln gar nicht wo ich anfangen soll….

Zunächst einmal, ja, ein Heimplatz ist teuer. Und die Übernahme der Kosten ist eine hohe Belastung für die Pflegebedürftigen bzw. deren Angehörigen. Und ja, viele können sich diese Kosten nicht leisten. Hier müssen die Kommunen unterstützen. Und ja, auch das verursacht enorme Kosten.

Aber sollte man tatsächlich als Grund dafür das Gehalt der Pflegekräfte anführen? Und zwar, wie in diesem Artikel geschehen als alleiniger Grund? Das ist der Teil der Artikels der meinen Halsumfang spontan massiv vergrößert hat. 3175€? Liebe Bertelsmann Stiftung, wen habt ihr denn gefragt? Nur die Pflege oder auch die Verwaltung? Ich komme aus NRW und da sogar aus diesem ominösen Borken, wo…

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Mit ganz lieben Grüßen, Deine Oma.

Heute möchte ich über ein Thema schreiben, das mich schon seit etwa neun Jahren beschäftigt. Das sind die Jahre, die ich in der Pflege bin, zuerst als Helferin und dann als Fachkraft.  Es handelt sich um das Thema "sinnvolle Beschäftigung", über das Würde und Achtung der Menschen mit dementiellen Veränderungen in Pflegeheimen erhalten bleibt. Um … Mit ganz lieben Grüßen, Deine Oma. weiterlesen