Aufstehen!

Heute ergab sich in einer Pflegeeinrichtung folgendes Geschehen, das mich zurück in die Erinnerung warf und deshalb Grund für dieses Pamphlet ist. Ich war wieder in einer Einrichtung eingesetzt, in der ich öfter bin. Aus diesem Grund kenne ich die Bewohner einigermaßen gut und weiß, ihre Verhaltensweisen und Äußerungen zu verstehen und umzusetzen. Frühschicht war … Aufstehen! weiterlesen

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Ein Arbeitstag aus dem Leben einer Leasing-Kraft: „Ach, Multilind?“

Heute war ich in einem ganz anderen Wohnbereich eingesetzt. Als ich mich bei der Schichtleitung meldete, meinte sie lapidar: "Ach, Zeitarbeit..." und zog dabei ein Gesicht, das mich sauer werden ließ. Was sie gegen Leasingkräfte hätte, fragte ich zurück. "Ach," antwortete sie. "Ihr seid richtig faul. Wollt nicht arbeiten. Deshalb seid Ihr auch in der … Ein Arbeitstag aus dem Leben einer Leasing-Kraft: „Ach, Multilind?“ weiterlesen

#Pflege: Schüleranleitung

Gedankensalat...

Aus den konkreten Erfahrungen der letzten Tage möchte ich heute mal über ein Thema sprechen, das ich zweischneidig betrachte.

Ich freue mich grundsätzlich sehr über jeden, der sich entschließt, die Pflegeausbildung zu absolvieren. Dass wir Nachwuchs an Fachkräften brauchen, ist schließlich kein Geheimnis.

Nun hatte ich in den letzen Tagen die konkrete Aufgabe, unseren Schüler in den Aufgabenbereich der Schichtleitung einzuarbeiten. Sprich, neben der Pflege der Bewohner Medikamente vorbereiten und verabreichen, Bestellungen, Schriftkram erledigen, Arztvisiten begleiten, den Schichtablauf organisieren, etc. Er sollte das alles unter meiner Anleitung und Aufsicht erledigen. War auch alles kein größeres Problem. Mit ein bisschen Hilfe hat er das unter Berücksichtigung seiner fehlenden Erfahrung ganz gut gemacht. Hätte er sich total verrannt im Stress, hätte ich natürlich eingegriffen, aber dass er anfangs für alles etwas länger braucht, weil er alles genau nachlesen muß, ist völlig normal und das werte ich eher positiver als wenn er schlampig…

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Erna und Egon

Ich war noch ein Kind, etwa 10 Jahre alt, als wir ins Dorf zogen. Es war wirklich noch ein Dorf, mit zwei großen Familien"stämmen", die untereinander irgendwie verbandelt waren und uns wenigen Neuen. Das Dorf bestand damals nur aus einigen Häusern, hatte eine "Zwergenschule", eine Kneipe, einen kleinen Kaufladen, in dem man anschreiben konnte, eine … Erna und Egon weiterlesen

Pflegehilfsmittel und Krankenkassen

Das Wohl der Pflegebedürftigen wird geopfert zu Gunsten der Krankenkassen. Und verursacht so noch mehr Kosten, für die wir Beitragszahler aufkommen dürfen.
Mit unseren Geldern verantwortungsvoll haushalten, sollte schon anders aussehen.

sandra leurs pflege + politik

Ich war 1 Jahr nun pflegende Angehörige und als professionell pflegende Altenpflegefachkraft war das eine besondere Erfahrung.

Meine Mutter wurde vor einem Jahr pflegebedürftig inzwischen ist sie verstorben. Also kann ich meine Erfahrungen auch weiter geben.

Meine Mutter war in den letzten 4 Monaten bettlägerig.
Sie lag den ganzen Tag auf dem Sofa und schlief.
Die Schmerzsymptomatik, als Folge eines Lungenkarzinoms zwang sie immer auf der linken Seite und auf dem Hüftknochen zu liegen.
Als Pflegefachkraft weiß ich natürlich das dann der Hüftknochen einem ständigen Druck ausgesetzt ist.
Bei Feststellung der ersten Rötung kontaktierte ich den Hausarzt um ein Lagerungskissen rezeptieren zu lassen.
Ich erklärte das ich ein Hohllagerungskissen für den linken Trochanter ( Hüftknochen ) benötigte, um ein Druckgeschwür ( Dekubitus) zu vermeiden.
Ich bekam das Rezept sofort. Lagerungskissen bei Dekubitusgefährdung des li. Trochanter.
Mit diesem Rezept ging ich postwendend zum nächsten Sanitätshaus.
Mit einer Mitarbeiterin besprach ich, was…

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Frau Sofa liest: Daniel Drepper „Jeder pflegt allein“

Im Zuge der damaligen Unterhaltung auf Twitter über das Buch von Rieger wurde mir auch wärmstens das Buch "Jeder pflegt allein" von Daniel Drepper ans Herz gelegt. Dieses Buch holte ich mir heute und begann direkt darin zu lesen. Vom ersten Wort an war ich vom Text gefangen. Gierig verschlang ich jede Seite, bis nach etwa … Frau Sofa liest: Daniel Drepper „Jeder pflegt allein“ weiterlesen

#Pflege: #Religionskritik

Pflege und Religion, eine in meinen agnostischen Augen eher unheilige Allianz. Ein paar Gedanken dazu von mir auf meinem Heimatblog.

Gedankensalat...

Nicht nur das Thema Feminismus hängt meiner Überzeugung nach eng mit dem Thema Pflege zusammen, auch das Thema Religionskritik.

Um das zu verstehen, muß man etwas in die Geschichte ausholen, und berücksichtigen, dass es früher ausschließlich Nonnen waren, die Pflegearbeit verrichtet haben. Daher kommt auch die Bezeichnung der „Schwester“, die nicht aus den Köpfen zu kriegen ist, auch wenn die offiziellen Berufsbezeichnungen längst andere sind. Altenpfleger hießen schon immer Altenpfleger, aber auch die Krankenschwestern heißt nicht mehr Schwestern, sondern Krankenpfleger. Der Begriff der „Schwester“ stammt also noch aus Zeiten, als sich Kirchenfrauen mit altruistischem Eifer und zum vergelts Gott-Tarif um Alte und Kranke gekümmert haben.

Sprache und Denken unterliegt permanentem Wandel, aber es dauert immer eine gewisse Zeit, bis das auch in den letzten Kopf eingedrungen ist.

Ich habe jetzt persönlich kein größeres Problem damit, wenn ich „Schwester“ genannt werde. Den demenzkranken Pflegebedürftigen kann man daraus ohnehin keinen Vorwurf machen.

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