Pflegehilfsmittel und Krankenkassen

Das Wohl der Pflegebedürftigen wird geopfert zu Gunsten der Krankenkassen. Und verursacht so noch mehr Kosten, für die wir Beitragszahler aufkommen dürfen.
Mit unseren Geldern verantwortungsvoll haushalten, sollte schon anders aussehen.

sandra leurs pflege + politik

Ich war 1 Jahr nun pflegende Angehörige und als professionell pflegende Altenpflegefachkraft war das eine besondere Erfahrung.

Meine Mutter wurde vor einem Jahr pflegebedürftig inzwischen ist sie verstorben. Also kann ich meine Erfahrungen auch weiter geben.

Meine Mutter war in den letzten 4 Monaten bettlägerig.
Sie lag den ganzen Tag auf dem Sofa und schlief.
Die Schmerzsymptomatik, als Folge eines Lungenkarzinoms zwang sie immer auf der linken Seite und auf dem Hüftknochen zu liegen.
Als Pflegefachkraft weiß ich natürlich das dann der Hüftknochen einem ständigen Druck ausgesetzt ist.
Bei Feststellung der ersten Rötung kontaktierte ich den Hausarzt um ein Lagerungskissen rezeptieren zu lassen.
Ich erklärte das ich ein Hohllagerungskissen für den linken Trochanter ( Hüftknochen ) benötigte, um ein Druckgeschwür ( Dekubitus) zu vermeiden.
Ich bekam das Rezept sofort. Lagerungskissen bei Dekubitusgefährdung des li. Trochanter.
Mit diesem Rezept ging ich postwendend zum nächsten Sanitätshaus.
Mit einer Mitarbeiterin besprach ich, was…

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Frau Sofa liest: Daniel Drepper „Jeder pflegt allein“

Im Zuge der damaligen Unterhaltung auf Twitter über das Buch von Rieger wurde mir auch wärmstens das Buch "Jeder pflegt allein" von Daniel Drepper ans Herz gelegt. Dieses Buch holte ich mir heute und begann direkt darin zu lesen. Vom ersten Wort an war ich vom Text gefangen. Gierig verschlang ich jede Seite, bis nach etwa … Frau Sofa liest: Daniel Drepper „Jeder pflegt allein“ weiterlesen

„Es muss gespart werden!“

Altenheime sind eine wahre Goldgrube für die Betreiber.  Mit dem Betrieb eines Altenheimes lässt sich richtig Geld machen, und das auf eine recht "interessante" Art und Weise. Und der Artikel wird nicht besonders appetitlich sein, sondern eventuell das eine oder andere sensible Gemüt der Leserschaft irritieren. Da auf den Stationen bereits die Mindestzahl an Pflege(fach)kräften … „Es muss gespart werden!“ weiterlesen

„liebe pflegende, IHR SEID VERANTWORTUNGSLOS!“ (ein bundesweiter stationsaushang)

Lesenswert!

pflegewecker

„liebe pflegende, IHR SEID VERANTWORTUNGSLOS!“

Puls 200 nach dem Lesen des Titels?!

– Na endlich. Eventuell ist es das, was die Pflege braucht um wach zu werden… Sie genau da packen, wo sie Experte sein will: Ihr sagen, dass sie dieses Ziel aktuell verfehlt. Dass sie stattdessen EXPERTIN IN VERANTWORTUNGSLOSIGKEIT sei! – Vorbei mit Kuschel-Rock. Ein zugegeben hartes Geschoss gegen berufsständisch „gute Menschen“, das ich begründen will. Es trifft sicherlich einige zu Unrecht (sorry dafür!), aber sicherlich auch einige, die es nicht erwartet hätten „zu Recht“. Dieser Beitrag soll nicht spalten, sondern auch den letzten in der Pflege – egal, ob Alten-, Kranken-, Kinderkrankenpflege, ambulant oder stationär – für einen gemeinsam zu gehenden und nachhaltigen Weg aufwecken! Für Patienten, Bewohner und jeden einzelnen in der Pflege.

Pflege am öffentlichen Pranger – Wer hat die Verantwortung?

Es ist wohl nicht zu vermeiden, dass dieses Dokument die Reihen der Pflegenden…

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FÉRblüft

Könnte glatt wirklich passiert sein.

FÉRpflegt

❀ FREDERIK – eine Geschichte mit Gänsehautfeeling ❀

In einem Pflegeheim wurde eine Pflegerin neulich Zeugin folgender Begebenheit:
In einem der Zimmer war ein Fenster undicht und die mit der Reparatur beauftragte Firma schickte einen jungen Mann. Als dieser das Zimmer betrat, wandte die Bewohnerin – eine an Demenz leidende alte Dame – den Kopf und rief freudig aus: “Frederik! Wie schön dass du deine Tante besuchen kommst!”
Vor Freude liefen ihr Tränen über die Wangen und sie machte Anstalten, aus dem Bett aufstehen zu wollen. Der mit “Frederik” angesprochene junge Mann zögerte nur einen kleinen Moment und erwiderte dann: ”Ich wollte dich schon längst besuchen, leider habe ich es nicht vorher geschafft.” Die alte Dame lächelte glücklich und schon bald entwickelte sich ein Gespräch. Verblüfft hörte die Pflegerin, die der Dame gerade das Mittagessen reichte, wie “Frederik” die Antworten auf sämtliche Fragen der alten Dame ausschmückte, ausführlich von Carolin…

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