§3 (1) AltPflG (Altenpflegegesetz)

Wer von uns Altenpflegern kennt es nicht, dieses Gefühl, die Kenntnisse und Fähigkeiten nicht anwenden zu können, in denen wir ausgebildet und im Examen abgeprüft wurden. Eben dieses Gefühl ist hauptsächlich dafür verantwortlich, dass immer mehr von uns Fachkräften im Beruf resignieren und irgendwann aufgeben. Aber worum geht es eigentlich, wenn wir Altenpfleger uns alle … §3 (1) AltPflG (Altenpflegegesetz) weiterlesen

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3. die Erhaltung und Wiederherstellung individueller Fähigkeiten (…),

Kern unserer Ausbildung zum Altenpfleger ist der Grundsatz der "ganzheitlichen Pflege" der uns Anvertrauten in den Pflegeeinrichtungen. Dies spiegelt sich besonders im folgenden dritten Satz aus §3(1) des Altenpflegegesetzes wider. Darin steht klar die Aufgabe an unseren Beruf formuliert, die da ist: die Erhaltung und Wiederherstellung individueller Fähigkeiten im Rahmen geriatrischer und gerontopsychiatrischer Rehabilitationskonzepte Jedem … 3. die Erhaltung und Wiederherstellung individueller Fähigkeiten (…), weiterlesen

2. die Mitwirkung bei der Behandlung kranker alter Menschen (…),

Im vorherigen Beitrag zu der Serie über Anspruch und Realität des Altenpflegegesetzes hatte ich bereits über die Widersprüchlichkeit der fachkundigen Altenpflege geschrieben. Nun geht es um unsere Mitwirkung bei der Therapie bzw. Behandlung kranker alter Menschen. In §3 (1) 2. des AltPflG steht eine weitere Aufgabe von uns Altenpflegern beschrieben: die Mitwirkung bei der Behandlung … 2. die Mitwirkung bei der Behandlung kranker alter Menschen (…), weiterlesen

Ohne Beteiligung der Pflege geht keine Personalverordnung – Bremen (Stellungnahme DBfK)

Ohne Kommentar. Der Text spricht für sich allein!

Dominiks Pflegeuniversum

In regelmäßigen Abständen stellen wir Euch Stellungnahmen oder Positionspapiere verschiedener Gruppierungen vor. Was das genau ist und warum wir das machen könnt ihr in einem anderen Blog nachlesen.

Im Mai 2017 sandte der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) eine Stellungnahme zur Diskussion zur „Personalverordnung zum Bremischen Wohn- und Betreuungsgesetz“ an Dr. Quante-Brandt (Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz) und an Fr. Stahmann (Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport). Darin stellt der DBfK vor allem klar, dass der im Mai vorliegende Entwurf die Qualität der Versorgung insbesondere durch die sehr geringe Mindestpersonalvorgabe gefährdet.

Nachtdienst: Versorgungsschlüssel von 1 zu 50 völlig unakzeptabel

Im Tagdienst fordert der DBfK einen Mindestpräsenzschlüssel* von 1 zu 8, der auf keinen Fall unterschritten werden darf – in der vorliegenden Verordnung wird ein Schlüssel von 1 zu 10 diskutiert. Im Nachtdienst fordert der DBfK, dass eine Versorgungssituation von 1 zu 30 keinesfalls unterschritten werden darf. Im…

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1. Die sach- und fachkundige (…) Pflege

  Komplett lautet es in §3 (1) 1. im AltPflG folgendermaßen: die sach- und fachkundige, den allgemein anerkannten pflegewissenschaftlichen, insbesondere den medizinisch-pflegerischen Erkenntnissen entsprechende, umfassende und geplante Pflege, Dies ist ein echtes Drama, besonders, wenn man weiß, dass es sich hierbei sowohl um eine Bringschuld seitens des Arbeitgebers als auch um eine Holschuld der Pflegekraft … 1. Die sach- und fachkundige (…) Pflege weiterlesen

Pflegenotstand? Na und?

Lesebefehl!

Dominiks Pflegeuniversum

Oft lesen wir, dass wir im Pflegenotstand arbeiten und leben. Der Personalmangel wird dabei meistens als Grund Nummer eins herangeführt. In „Die Schwester Der Pfleger“ April Ausgabe 2017 ist der Personalmangel in der Pflege das Topthema. Was bedeutet das für die Menschen, die wir betreuen?

Anzahl der Pflegenden beeinflusst Outcomes

Eine Studie aus Italien hat sich damit befasst, herauszufinden, inwiefern mehr Beratung durch professionell Pflegende die Genesung von Patienten beeinflusst. Also genauer gesagt, wurde untersucht, ob es sinnvoll ist, mehr Gesundheits- und KrankenpflegerInnen einzusetzen, wenn es um chronische Wunden oder chronische Erkrankungen geht. Denn wir sind durch unsere Ausbildung dazu befähigt, beratend tätig zu sein. Die Studie zeigt, dass es gerade bei PatientInnen mit Bluthochdruck oder Diabetes mellitus sinnvoll ist, mehr professionell ausgebildete Pflegekräfte einzusetzen [1]. Denn durch den vermehrten Einsatz von uns Pflegenden haben diese Patientinnen und Patienten im Vergleich zu ihren Kontrollgruppen weniger lebensbedrohliche Situationen erlebt.

Auch eine…

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Nicht passend

Das erzählte mir eine Kollegin eines Klinikums aus Kreuzhausstadt, in dem ich als Leasingkraft eingesetzt war und gerade eine Verstorbene zu versorgen hatte, bevor die Angehörigen kommen sollten. Sie: "Wie hast du Frau X. positioniert? Sitzend oder liegend?" Ich: "Liegend. Warum?" Sie: "Wir hatten einmal einen Fall mit einer Schülerin. Ein Patient war verstorben und … Nicht passend weiterlesen