MITMACH-AKTION: Verdienst in der Altenpflege (2)

Ziel dieser Mitmach-Aktion ist es zu zeigen, dass gerade Altenpflegekräfte wegen ihrer geringen Einkommen zum Zeitpunkt ihrer Rente in die Altersarmut rutschen. Ich bin davon überzeugt, dass wir nur etwas bewegen können, wenn wir die harten Fakten auf den Tisch legen. Klar ist das Risiko hoch, dass sich dadurch künftige Interessenten von diesen Beruf abschrecken lassen. Aber nur so lässt sich vielleicht ansatzweise die Politik und auch die entscheidende Öffentlichkeit dazu bewegen, endlich mal die Arbeitssituationen in der Altenpflege anzupacken und für vernünftige Einkommen zu sorgen. Denn, wenn man so über den Pflegefachkräftemangel jammert, dann sollte mit "Knüppel"-Hinweisen geholfen werden.

#Pflege: Schüleranleitung

Gedankensalat...

Aus den konkreten Erfahrungen der letzten Tage möchte ich heute mal über ein Thema sprechen, das ich zweischneidig betrachte.

Ich freue mich grundsätzlich sehr über jeden, der sich entschließt, die Pflegeausbildung zu absolvieren. Dass wir Nachwuchs an Fachkräften brauchen, ist schließlich kein Geheimnis.

Nun hatte ich in den letzen Tagen die konkrete Aufgabe, unseren Schüler in den Aufgabenbereich der Schichtleitung einzuarbeiten. Sprich, neben der Pflege der Bewohner Medikamente vorbereiten und verabreichen, Bestellungen, Schriftkram erledigen, Arztvisiten begleiten, den Schichtablauf organisieren, etc. Er sollte das alles unter meiner Anleitung und Aufsicht erledigen. War auch alles kein größeres Problem. Mit ein bisschen Hilfe hat er das unter Berücksichtigung seiner fehlenden Erfahrung ganz gut gemacht. Hätte er sich total verrannt im Stress, hätte ich natürlich eingegriffen, aber dass er anfangs für alles etwas länger braucht, weil er alles genau nachlesen muß, ist völlig normal und das werte ich eher positiver als wenn er schlampig…

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Pflegehilfsmittel und Krankenkassen

Das Wohl der Pflegebedürftigen wird geopfert zu Gunsten der Krankenkassen. Und verursacht so noch mehr Kosten, für die wir Beitragszahler aufkommen dürfen.
Mit unseren Geldern verantwortungsvoll haushalten, sollte schon anders aussehen.

sandra leurs pflege + politik

Ich war 1 Jahr nun pflegende Angehörige und als professionell pflegende Altenpflegefachkraft war das eine besondere Erfahrung.

Meine Mutter wurde vor einem Jahr pflegebedürftig inzwischen ist sie verstorben. Also kann ich meine Erfahrungen auch weiter geben.

Meine Mutter war in den letzten 4 Monaten bettlägerig.
Sie lag den ganzen Tag auf dem Sofa und schlief.
Die Schmerzsymptomatik, als Folge eines Lungenkarzinoms zwang sie immer auf der linken Seite und auf dem Hüftknochen zu liegen.
Als Pflegefachkraft weiß ich natürlich das dann der Hüftknochen einem ständigen Druck ausgesetzt ist.
Bei Feststellung der ersten Rötung kontaktierte ich den Hausarzt um ein Lagerungskissen rezeptieren zu lassen.
Ich erklärte das ich ein Hohllagerungskissen für den linken Trochanter ( Hüftknochen ) benötigte, um ein Druckgeschwür ( Dekubitus) zu vermeiden.
Ich bekam das Rezept sofort. Lagerungskissen bei Dekubitusgefährdung des li. Trochanter.
Mit diesem Rezept ging ich postwendend zum nächsten Sanitätshaus.
Mit einer Mitarbeiterin besprach ich, was…

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Frau Sofa liest: Daniel Drepper „Jeder pflegt allein“

Im Zuge der damaligen Unterhaltung auf Twitter über das Buch von Rieger wurde mir auch wärmstens das Buch "Jeder pflegt allein" von Daniel Drepper ans Herz gelegt. Dieses Buch holte ich mir heute und begann direkt darin zu lesen. Vom ersten Wort an war ich vom Text gefangen. Gierig verschlang ich jede Seite, bis nach etwa … Frau Sofa liest: Daniel Drepper „Jeder pflegt allein“ weiterlesen

#Pflege: #Religionskritik

Pflege und Religion, eine in meinen agnostischen Augen eher unheilige Allianz. Ein paar Gedanken dazu von mir auf meinem Heimatblog.

Gedankensalat...

Nicht nur das Thema Feminismus hängt meiner Überzeugung nach eng mit dem Thema Pflege zusammen, auch das Thema Religionskritik.

Um das zu verstehen, muß man etwas in die Geschichte ausholen, und berücksichtigen, dass es früher ausschließlich Nonnen waren, die Pflegearbeit verrichtet haben. Daher kommt auch die Bezeichnung der „Schwester“, die nicht aus den Köpfen zu kriegen ist, auch wenn die offiziellen Berufsbezeichnungen längst andere sind. Altenpfleger hießen schon immer Altenpfleger, aber auch die Krankenschwestern heißt nicht mehr Schwestern, sondern Krankenpfleger. Der Begriff der „Schwester“ stammt also noch aus Zeiten, als sich Kirchenfrauen mit altruistischem Eifer und zum vergelts Gott-Tarif um Alte und Kranke gekümmert haben.

Sprache und Denken unterliegt permanentem Wandel, aber es dauert immer eine gewisse Zeit, bis das auch in den letzten Kopf eingedrungen ist.

Ich habe jetzt persönlich kein größeres Problem damit, wenn ich „Schwester“ genannt werde. Den demenzkranken Pflegebedürftigen kann man daraus ohnehin keinen Vorwurf machen.

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„Es muss gespart werden!“

Altenheime sind eine wahre Goldgrube für die Betreiber.  Mit dem Betrieb eines Altenheimes lässt sich richtig Geld machen, und das auf eine recht "interessante" Art und Weise. Und der Artikel wird nicht besonders appetitlich sein, sondern eventuell das eine oder andere sensible Gemüt der Leserschaft irritieren. Da auf den Stationen bereits die Mindestzahl an Pflege(fach)kräften … „Es muss gespart werden!“ weiterlesen