MITMACH-AKTION: Verdienst in der Altenpflege (2)

Ziel dieser Mitmach-Aktion ist es zu zeigen, dass gerade Altenpflegekräfte wegen ihrer geringen Einkommen zum Zeitpunkt ihrer Rente in die Altersarmut rutschen. Ich bin davon überzeugt, dass wir nur etwas bewegen können, wenn wir die harten Fakten auf den Tisch legen. Klar ist das Risiko hoch, dass sich dadurch künftige Interessenten von diesen Beruf abschrecken lassen. Aber nur so lässt sich vielleicht ansatzweise die Politik und auch die entscheidende Öffentlichkeit dazu bewegen, endlich mal die Arbeitssituationen in der Altenpflege anzupacken und für vernünftige Einkommen zu sorgen. Denn, wenn man so über den Pflegefachkräftemangel jammert, dann sollte mit "Knüppel"-Hinweisen geholfen werden.

Hervorgehobener Beitrag

Neues aus der Twitter-Welt

So geht "Wertschätzung" Möge sich jeder seinen Teil dazu denken. Zum Beispiel das existentiell Drama bei Heilerziehungspflegern: oder hier aus einem anderen sozialen Berufsfeld:

Verdienst in der Altenpflege (1)

Grad eben in der Twitterwelt gefunden: Das ist eine wahre leistungsgerechte Bezahlung für Pflegefachkräfte. Kein Wunder, dass niemand mehr in der Pflege arbeiten will. Und dass jeder, der in der Pflege arbeitet, sieht, dass er oder sie Land gewinnt und einen anderen Beruf ergreift. In diesem Sinne Eure Frau Sofa

Das vermaledeite Thema „DIENSTPLAN“

Alle Sommerferien wieder trifft es die Pflegeeinrichtungen hart. Sehr hart.  Wie auch zu den Pfingstferien, Ostern, Weihnachten, Sylvester und den Herbstferien. Denn dann ist die Panik bei den "Erstellern" der Dienstpläne groß. Auf einmal wird ihnen klar, dass die Dienstpläne gar nicht so richtig abgedeckt werden können. "Oh mein Gott - Wir haben zu wenig... weiterlesen →

Fikitve Gehaltsverhandlung

"Und was möchten Sie verdienen?" "3.700 Euro auf 100% brutto, zuzüglich aller Zulagen, die mir zustehen." "Für eine 100% Stelle?" "Nein. Wie ich schon sagte, ich will eine 75% Stelle. Und vertraglich zugesichert eine jährliche Anpassung an die Inflationsrate so wie an die im öffentlichen Dienst angepasste Lohnerhöhung." "Wir sind aber nicht an den öffentlichen... weiterlesen →

Arbeitslose & Asylwerber sollen in 24h-Pflege helfen

Nein, mich schockiert das hier überhaupt nicht mehr. „Pflegen“ kann ja jeder, ob mit Wissen, was eher hinderlich sein dürfte, oder ohne Wissen.
Sprache spielt kaum eine Rolle, noch weniger scheint es die (politischen) Entscheider zu interessieren, dass kollektives Erinnern bzw. das kollektive Gedächtnis, das uns hier in den Regionen geprägt hat, elementar ist, um mit den zu Pflegenden adäquat umgehen zu können.

Mir sagte mal eine orientiert pflegebedürftige Seniorin, als wir über ihre 24h-Kraft sprachen: „Wenn ich mich mit ihr nur unterhalten könnte. Aber sie kann dafür nicht genug Deutsch.“

Im übrigen gebe ich zu bedenken, dass diese 24h-Kräfte bzw. deren Tätigkeit einer strengen Kontrolle was Ruhepausen und Arbeitszeit benötigen. Und zwar sowohl von gewerkschaftlicher wie auch politische Seite. Denn deren Arbeitsbedingungen sind mehr als prekär und sprengen bei weitem die gesetzlich vorgeschrieben max. Arbeitszeit. Aber das ist ein anderes Thema.

In diesem Sinne
Eure
Frau Sofa

FÉRpflegt

Da wird, wieder einmal das Pferd von der falschen Seite aufgezäumt.
Erst einmal die jetzige Arbeitssituation und Bezahlung im Ganzen verbessern.
Und das nächste ist, das nicht jeder ( physisch und/oder psychisch ) in der Lage ist, diesen Beruf/Tätigkeit auszuüben. Motivierte und lernbereite Arbeitslose / Flüchtlinge sind als Helfer eine Option, aber keine Lösung für den Fachkräftemangel……da hat die Politik immer noch nicht verstanden, das gute Pflege auch kostet.
Und zum Schluss, eventuelle Sprachdefizite beachten.
Da reicht kein Deutsch Grundkurs, um auf Bedürfnisse und Befinden der zu pflegenden einzugehen. In keiner anderen Branche würde man auf die Idee kommen, nicht qualifiziertes Personal einzusetzen, warum in der Pflege und Betreuung? Gerade in diesem Beruf benötigt es viel soziales Engagement, Liebe und Freude im Umgang mit Menschen, Geduld und Empathie. Nicht jeder Arbeitsloser oder Asylwerber ist automatisch dafür geeignet. Es braucht nachhaltige und intelligente Lösungen und keine populistische Schlagzeilen für den Wahlkampf!

Sozialrechtsexperte…

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Goldene Nase

Da schrieb ich vor einigen Tagen hier noch über das Geschäft zur Gewinnmaximierung unter Heimbetreibern, da gestern am 18.7.2017 in DIE WELT ein dazu passender Artikel, der meine fiktive Unternehmensgründung und die Behauptungen darin bestätigt. In dem Text mit der Überschrift: "Pflegeimmobilien als Kapitalanlage immer wichtiger" geht es genau um das Thema. Allerdings werden die... weiterlesen →

Anleitung zur Gewinnmaximierung

Heute, während des Konzertes in der Oper, dachte ich über die Meldung in der FAZ nach: Alloheim plant, alles zu verkaufen. Und ich überlegte, wie ich als Altenpfleger so über die Runden komme kann. Müssen neue Autoreifen her, muss der geplante Urlaubstrip gestrichen werden usw. Große Sprünge bei dem Einkommen kann ich nicht machen. Und... weiterlesen →

Sterbeanzeigen

Meine Frage richtet sich hauptsächlich an meine KollegInnen in der Altenpflege. Ist Euch eigentlich auch schon aufgefallen, dass so manche in Heimen verstorbene Bewohner keine Todesanzeige bekommen? Und das, obwohl sie Angehörige haben? Oder unterliege ich hier einer Aufmerksamkeitsstörung? Korrigiert mich bitte. Sei es hier als Kommentar oder drüben auf Twitter. In diesem Sinne Eure... weiterlesen →

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